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1997 Stilfserjoch

Der Weg ist das Ziel                                   Stand: 27.02.2007-18:00

  • Start: Aichstetten (D-Baden-WĂŒrttemberg) / Ziel: Prad (Italien - Vinschgau - SĂŒdtirol)
  • Daten: 5 Tage / 349 Kilometer / 8650 Höhenmeter / Sattelzeit: 25 h 25 min / AVS: 13,7 Km/h
  • Sonstiges: Zwei Tage im Regen gefahren - Überlebt - und dadurch noch hĂ€rter fĂŒr kommendes geworden! Es war eine komplett asphaltierte Tour.
  • Landkarten: Regio-Card Oberschwaben SĂŒdblatt / Regio-Card AllgĂ€u Westblatt / Europakarte Mair-Verlag Schweiz Blatt 2 / Kompasskarte Nr. 02 Bregenzer Wald
  • 5/6 Teilnehmer (Bike): Bernhard (TREK) , Gisela (Cannondale),  Martin (Epple), Thomas (Schauff), Werner nur in JHB Feldkirch dabei (Hopp), Wilfried (Dawes). Werner fĂ€hrt nach Feldkirch mit der Eisenbahn und auch wieder zurĂŒck!
  • Zeit: Von Freitag, den 01. August 1997 bis Dienstag, den 05. August 1997
  • Übernachtung: Jugendherberge Feldkirch (A), Hotel RĂ€tia Filisur (CH), Hotel Baer Post Zernez (CH), Pension Alpenrösli Santa Maria (CH), Pension Ortlerhof Prad (I)
  • PĂ€sse: Luzisteig, Lenzerheide von Chur hinauf, Lenzerheide nach Tiefencastel hinab, Albulapass von Tiefencastel hinauf, Albulapass-Bilder, Albulapass nach la Punt hinab, Ofenpass von Zernez hinauf, Ofenpass-Bilder, Ofenpass hinab bis Sta. Maria, Umbrailpass von Sta. Maria hinauf, Umbrailpass-Bilder, Stilfser Joch vom Abzweig Umbrailpas hinauf, Stilfser Joch-Bilder, Stilfser Joch nach Prat hinab.
  • Bericht: MehrtĂ€giger Rad-Touren-Bericht hier.
  • Zum Online-Radtourenbericht geht es hier nach den Bildern weiter...
  • Bilder: siehe unten
  • Vorstellung

    Gespannt

    FĂŒnfe

    Unterstand

    Jugendherberge

    Gaukler

    Brezeln

    Wiegetritt

    Lenzerheide

    Hotel Raetia

    Radlpflege

    Albulapass

    Absturz

    Passstr aßenbli ck

    Viadukt

    Albulapass

    Abendbild

    Hotel Baer Post

    Ofenpass

    Umbrail pass

    Barthaare

    Ziellinie

    Sonnenunterga ng

    Alpenrösli

    Start

    Umbrailpass

    Gezeic hnet

    Gruppenbild

    Stilfser Joch

    Passo Stelvio

    Passschild

    Ortler

    Wurstessen

    Enspannt

    Heimreise

  • Einleitung
  • Erster Tag - Aichstetten - Feldkirch
  • Zweiter Tag - Feldkirch - Luzisteig - Lenzerheide - Filisur
  • Dritter Tag - Filisur - Albulapass - Zernez
  • Vierter Tag - Zernez - Ofenpass - Sta. Maria
  • FĂŒnfter Tag - Sta. Maria - Umbrailpass - Stilfser Joch
  • Schluss
  • EINLEITUNG
  • vergangene Tourenerlebnisse die teilweise nur auf dem Papier vorhanden sind.
  • 1992: AltmĂŒhl-Kanu-Tour
  • 1993: Lechtal-Tour
  • 1994: Bodensee-Umrundung u. Kanu- und Radl-Tour SchwĂ€bische Alb
  • 1995: Genf-Tour
  • 1996: Bamberg, Oberfranken-Radltouren
  • Wir haben uns seit unserer AltmĂŒhl-Kanu-Tour eine einmal jĂ€hrlich gemeinsame Tour vorgenommen. Dabei sind wir jederzeit offen in der Teilnehmerzu- bzw. abnahme.

    Unser Ziel 1997 soll Prad in SĂŒdtirol sein. Wir (das sind diesmal Bernhard, Gisela, Martin, Werner und Wilfried) treffen uns erstmals im Cafe-Eck. Zwei Routen stehen zur Auswahl.

  • (1) Variante Österreich:
  • Gaichtpaß - Hahntennjoch - Timmelsjoch - Vinschgau - Prad
  • (2) Variante Schweiz:
  • durchs AllgĂ€u bis Feldkirch - Luzisteig Liechtenstein - FlĂŒelapaß
  • Ofenpaß - Umbrailpaß - Stilfser-Joch
  • Wir entscheiden uns gemeinsam fĂŒr die teurere (Schweiz) Route. Der Ankunftszeitpunkt steht fest. Bernhard ordert eine Ferienwohnung fĂŒr seine Familie und wird dort ca. 1 Woche nach Ankunft verweilen. Martin will hier seine Familie empfangen und nach einem Tag Ruhe weiter an die Adria reisen. Gisela, Werner und Wilfried werden die Heimreise von hier antreten.

    Nun wird die Route in kleine HĂ€ppchen zerlegt und danach in RĂŒckwĂ€rtsterminierung der START-Zeitpunkt bestimmt.

  • 1. Tagesetappe: Aitrach -> Feldkirch (A)
  • 2. Tagesetappe: Feldkirch -> Filisur ((Tiefencastel) (CH)
  • 3. Tagesetappe: Filisur -> Albula-Paß -> Zernez
  •   (Abweichung von Planung -> Wolfgangsees -> Fluelapass)
  • 4. Tagesetappe: Zernez -> Ofenpaß -> Sta. Maria
  • 5. Tagesetappe: Alpenrösli -> Umbrailpaß -> Stilfser Joch -> Prad
  • Thomas ein Ingerkinger stĂ¶ĂŸt kurzfristig zum Team hinzu.

    Erster Tag

  • Freitag der  01. August 1997:
  • 113 Km
  • 850 Höhenmeter liegen heute vor uns
  • Ausgangspunkt: Aitrach: 590m 09:15 Uhr
  • Es ist 08:30 Uhr. Wir befinden uns in Aitrach beim Bernhard im Wohnzimmer. Es nieselt draußen. Werner und Wilfried sind mit dem Campingbus von MM-Berg angefahren. Martin und Thomas wurden von Anita aus Ingerkingen angeliefert. Gisela fĂ€hrt von Steinheim mit dem Rad hierher.

    Die Stimmung könnte besser sein. Als Alternative haben wir uns die Joker-Variante Eisenbahn bis Lindau freigehalten. Wir stimmen ab. Erste Stimmen fĂŒr die Eisenbahn erscheinen. Da ein Lichtblick, Gisela sagt - wir fahren - Thomas war das gleich sympathisch - das war der Durchbruch. Also Regenklamotten an und los. Werner als Sonnenliebhaber fĂ€hrt mit der Bahn (wir vereinbaren ab 16:00 Uhr stĂŒndlich Treffpunkt in der Schattenburg in Feldkirch).

    Der Nieselregen ist anfangs noch ertrĂ€glich. Doch in Aichstetten beim Betonwerk ziehen die letzten noch volles Regenzeug an und dann geht es weiter. Der BĂŒroleiter bittet uns sogar zum AufwĂ€rmen ins BĂŒro. In einem BushaltehĂ€uschen bei Herlazhofen machen wir die erste Rast. Es wird einfach nicht besser mit dem Regen.

    Wir treten wieder. Dann nahe Isny erwischt uns ein voller Schauer. Wir stellen uns bei einem Bauern in der Scheune unter. Wir scherzen mit den Kindern ĂŒber Schnitzel bis Ferienwohnung. Der Regen lĂ€sst nach.

    Wir treten wieder. Wir haben uns da eine ziemlich anspruchsvolle Strecke um Isny rausgesucht - toll bei schönem Wetter - aber bei Regen?. Die Stimmung geht so nach und nach bei jedem in den Keller, gegenseitig motivieren wir uns zum weitermachen. Thomas kennt eine Wirtschaft in der NÀhe. Dort wollen wir Mittagspause machen. Klatschnass kommen wir als erste GÀste ins Lokal uns erwartet ein muffiger Wirt. Werden nach dem Eintreffen von mehr GÀsten vom Wirt zum Anziehen ins Nebenzimmer aufgefordert. Wir laben uns an Pasta und Suppe. Waschen unsere Socken mit warmen Wasser und begeben uns ins Nebenzimmer.

    Wir treten wieder. Die EisenbahnplĂ€ne sind wieder mal untergegangen. Bei Thomas lĂ€sst das vordere Ventil Luft nach. Ein BayWa-Lagerhaus hilft mit kostenloser Luft aus dem AllgĂ€u nach. Wir nĂ€hern uns der Österreichgrenze. Keinerlei Übertritts-Probleme. Der Zöllner prophezeit uns allerdings noch zwei Tage Regen. Thomas deckt sich in Vorarlberg mit Wecken ein. Wir suchen ein CafĂ© zum Einkehren, entscheiden uns aber dann nur fĂŒr eine kurze Rast bei einem Parkplatz, wegen der An-  u. Auskleidekomödie. Der Werkstattbesitzer kann es gar nicht glauben, dass wir bei diesem grauslichem Wetter unterwegs sind. Nach Riegel und Banane con biolectra plus ...

    Wir treten wieder. Langsam lĂ€sst der Regen nach. Bis zur Jugendherberge nach Feldkirch lĂ€uft es super. AbgekĂ€mpft und voller Hoffnung treten wir an die Rezeption. Ein junges PĂ€rchen mit Auto angereist steht vor uns, der Chef telefoniert mit anderen Pensionen. Es ist gerade Gaukler-Treffen in Feldkirch, keine Chance ein Zimmer zu erhalten. Wir sind nun acht Stunden unterwegs - stehen mit voller Regenmontour erschöpft da - und erhalten ein Matratzenlager. Ein Stein fĂ€llt von aller unserem Herzen. Wir fĂŒhlen uns nach warmer Dusche und neuer WĂ€sche - Werner wird per Telefon auch zu uns in die Jugendherberge gelotst. Nun sind wir komplett, zu Fuß gehen wir auf die Schattenburg, danach feiern wir in der JHB Werners Geburtstag mit den Gauklern zusammen. Dabei verschafft der Weltenbummler seinem ReisegepĂ€ck Erleichterung durch Herausgabe der LandjĂ€ger, Laugenbrezeln und Hanutas. Es wird eine lange Nacht, fĂŒr manchen mit Problems.

  • Zielpunkt: Altenstadt b. Feldkirch Jugendherberge: 430m 17:45 Uhr;
  • 200 öS ÜF + BettwĂ€sche + Handtuch Matratzenlager,
  • Essen in der Schattenburg das Riesenschnitzel 179 öS, + viele SchnĂ€pse a` 50 öS
  • Fahrzeit: 5:21h
  • Streckenverlauf: Aitrach - Aichstetten - Ottmannshofen - Leutkirch - Allmishofen (Bushaltestelle 1. Rast - 4Km -> Urlau - 4Km -> Winnis 4Km -> Unterried  - 4Km -> Dorenwaid - 6,5Km -> Happareute - 4Km -> Auers -5Km -> Weiler (631)- 9Km -> GrenzĂŒbergang Deutschland -> Österreich Vorarlberg Neuhaus - 3Km -> Hintergschwend - 16Km -> Wolfurt/Kennelbach (412) - 8Km -> Dornbirn (438) - 6Km -> Hohenems (432)- 5Km -> Götzis (448)  - 8Km -> Rankweil (502)- 5Km  Feldkirch/Altenstadt (458)

    Alternativ: Eisenbahnanreise ĂŒber Lindau weiter bis Feldkirch wie Werner ca30,-,- DM

    Ausweichstrecke: keine ausgesucht

    Sehenswert: Feldkirch Altstadt

    Zweiter Tag

  • Samstag der 02. August 1997:
  • 92 Km
  • 1700 Höhenmeter liegen heute vor uns
  • Ausgangspunkt: Altenstadt b. Feldkirch Jugendherberge: 430m 09:45 Uhr
  • Keiner klagt am anderen Morgen (oder kann gar nicht mehr klagen) beim reichlichen FrĂŒhstĂŒcksbuffet ĂŒber die kurze Nacht.

    Gegen 09:45 Uhr treten wir wieder. Es regnet mehr wie am Vortag. Werner hat sich wieder in den Zug gesetzt Richtung Heimat, er liebt die WĂ€rme und ihn sehnt es an den Gardasee. Wir lassen in Liechtenstein die Nobelschmieden Hilti&Co rechts und links liegen.

    Denn unsere 1. PrĂŒfung an diesem Tage wartet auf uns. Der Luzisteig 713m. Die zierlichen Alpenveilchen am Wegesrand werden nur von wenigen aufmerksamen Augen entdeckt. Die Abfahrt bei diesem nassem Wetter mit dem feinen Schmirgelsand kostet so manchem dabei seinen Bremsbelag. In Maienfeld decken wir uns im StĂ€dtli-Markt mit Bananen und Wecken (Thomas ist Schweizer-Brot-Liebhaber) ein.

    Wir treten wieder. Wir kehren in einer Pizzeria in Landquart zur Mittagspause ein. Das Ausziehen der Regenklamotten ist jedesmal eine Tortur. Neidvolle und abweisende Blicke der GĂ€ste streifen uns wieder einmal dabei. Bei Pasta, Pizza und Kaffee sammeln wir wieder KrĂ€fte. Das Bremsbelag-Problem werden wir bei einem RadhĂ€ndler um die Ecke lösen. Thomas fiebert schon der Öffnungszeit 14:00 Uhr entgegen. Mit warm ausgewaschenen Socken - ein tolles Feeling - und voller Trinkflasche geht’s Richtung Radlladen. Was fĂŒr ein GeschĂ€ft fĂŒr diesen Inhaber an diesem Tag.

    Wir treten wieder. Es geht nach Chur und nicht wie zuerst geplant nach Klosters. Vor Chur können wir gegen 15:00 Uhr die Regensachen verstauen. Die Lenzerheide 1549m wartet schon auf uns. Kurz vorher machen die letzten noch eine Anzugserleichterung.

    Wir wollen wieder in die Pedale treten. Da ein Aufschrei von Thomas: „ich hab einen Platten!“ Gisela und Martin treten zusammen bergan voraus. Bani, Wilfried und Thomas flicken das Rad. Ein ca. 1cm langer Glassplitter hat sich mit Erfolg durch die Decke gemĂŒht und dem Schlauch zur Entleerung verholfen.

    Wir treten wieder. MĂŒssen die Vorreiter langsam einholen. Gegen 19:00 Uhr heißt es das erste mal auf dieser Tour Pass geschafft, wir beglĂŒckwĂŒnschen uns zu unserem Erfolg. Nun heißt es langsam ans Nachtlager denken. In Brienz gibt uns eine junge Familie den Tip mit Hotel RĂ€tia in Filisur 1036m. Dahin mĂŒssen wir also noch heute Abend. Dort finden wir ein gepflegtes Haus und liebevolle Betreuung des Chef des Hauses vor. Er stellt uns das Vier - GĂ€nge - MenĂŒ vor und empfiehlt fĂŒr die Nicht-HP-GĂ€ste die Pizza zum Hauptgericht zu servieren. Gesagt und getan. Das Essen zieht sich in die LĂ€nge und der Hunger bei den Pizzenliebhabern immer grĂ¶ĂŸer. Es wird wieder mal spĂ€t in dieser mit viel Holz ausgestatteten Gaststube. Ein guter Schlaf ist allen gegeben.

  • Zielpunkt: Filisur vor dem Albulapaß Hotel RĂ€tia: 1036m 19:30 Uhr,
  • 55 sFr. ÜF + 25 SFr HP ((4-GĂ€nge-Menu)
  • Streckenverlauf: Feldkirch (458) - 9Km -> Nendeln - 5Km -> Schaan  - 5Km -> Vaduz (456) - 8Km ->  Balzers - 8Km ->  10% Luzisteig (713)  11% --> Maienfeld - 5,5Km -> Landquart  (530) - 15Km ->  Chur (595) - 29Km -> 11% Lenzerheide (1473) 10% - -> Alyaschein --> Brienz - 8Km -> Filisur  (1032)

    Alternativ: Eisenbahnanreise evtl. bis Chur

    Ausweichstrecke: keine ausgesucht

    Sehenswert: Vaduz, Maienfeld, Landquart, Chur: Bischöflicher Hof, Kathedrale, BĂŒndner Nationalmuseum,

    Dritter Tag

  • Sonntag der 03. August 1997:
  • 60 Km 
  • 1650 Höhenmeter  warten heute auf uns
  • Ausgangspunkt: Filisur vor dem Albulapaß Hotel RĂ€tia: 1036m 08:50 Uhr
  • Albula-Paß - La Punt - Zernez
  • Gott sei Dank - das Wetter wird gut, die Sonne scheint. Das Richtige fĂŒr den Albula-Paß. Herrliche Ausblicke auf eine grandiose Bergwelt belohnen unseren Durchhaltewillen bis hierher.

    1. Rast in BergĂŒn. Gisela macht Bilder vom schönen Dorf mit Brunnen. Bani und Wilfried gehen auf eine Tasse Kaffee mit Gipfel.

    Der Rest tritt weiter. Zwischen 13:00 und 13:30 Uhr Ankunft am Pass, Paßhöhe 2312 m, 1335 Höhenmeter von unten, Fahrtzeit 2:36 h, 22Km, 8,4Km/h, Steigung 12% gemĂ€ĂŸ Denzel-Alpen-StraßenfĂŒhrer. Das zweite mal auf unserem Trip heißts Pass geschafft!

    Ein tolles Landschaftserlebnis liegt hinter uns und die TĂŒr ins Engadin wird geöffnet. Beim Paß-Hospiz stĂ€rken wir uns mit Pasta, Suppe und BĂŒndner Sandwich.

    Wir treten wieder. WĂ€hrend der Abfahrt auf halber Höhe platzt dem Martin der Schlauch und ein 2cm langer Schlitz direkt an der Felge muß mit Tapen verstĂ€rkt werden. Wir suchen im ganzen Ort den RadhĂ€ndler, Zimmer sind auch schlecht zu erhalten (Bani + Wilfried suchen herum), Thomas greift in einer Pizzeria einen SporthĂ€ndler auf der uns einen 26“-Mantel sofort ausliefern wĂŒrde. Aber Martin benötigt einen 28“-Mantel. Wir entscheiden zusammen noch eine Stunde bis Zernez zu fahren, Abfahrt gegen 17:00 Uhr. Wilfried prophezeit -> Alles geht bergab?!

    Wir treten wieder. Aber wir nehmen den Radweg, statt Autostraße. Die letzten 20Km nach Zernez sorgen wunderschöne Wald- und Feldwege ((Spinnwebenhauswurz und Glockenblumen) und klare Aussichten und nochmals 300m Anstieg fĂŒr den richtigen Ausklang an diesem Tag

  • Zielpunkt: Zernez Hotel Baer Post : 1036m 19:30 Uhr,
  • 15 sFr. Touristenlager + 5 sFr. BettwĂ€sche + 12 sFr. FrĂŒhstĂŒcksbuffet
  • Abendessen im selben Haus, Stange, KĂŒbel Hexenbier im Vollmond abgefĂŒllt, Giselas schlimmste Nacht, Martin und Thomas sinnieren ĂŒber ihre Mantellösung. TĂŒr geht stĂ€ndig auf. GerĂ€uschkulisse zu hoch. Licht brennt stĂ€ndig.

  • SpezialitĂ€ten BĂŒndner Fleisch und Graupensuppe sowie SĂŒĂŸspeisen werden vertilgt.
  • Fahrzeit: 4:30h
  • Schnitt: 13 Km/h
  • Streckenverlauf: Filisur (1032) [Hotel RĂ€tia] - 6,5Km -> BergĂŒn (1367) [kleine Rast]- 11,5Km ->  12% Albulapaß (2312m)  12% -7,5Km ->  La Punt-Chamues-ch (1687) [Aufenthalt wg. FahrradhĂ€ndler] -20Km ->  Zernez (1472) [Touristenlager Baer Post]

    Alternativ: keine ausgesucht, wenn keine Wetterbesserung, dann RĂŒckholung bzw. -fahrt

  • Ausweichstrecke: bei Wetterverschlechterung (Schnee!) Weiterfahrt ĂŒbers Engadin
  • Zernez (1472) -> Susch (1426) -> Scuol  (1244) -> Martina (1035) -> Nauders (1394)
  • -> Reschenpaß (1497)  -> Glurns (920)-> Prad (920)  ca. .... Km und .... Höhenmeter
  • Sehenswert: Filisur erkergeschmĂŒckte SteinhĂ€user lassen engadiner Einfluss erkennen,

    zum Albulapaß: Landschaftlich schönste Strecke ins Engadin, am wenigsten gut ausgebaut, unterer Teil der Ostrampe verlĂ€uft durch schöne LĂ€rchenwĂ€lder, zwischen BergĂŒn und Preda ungewöhnlich interessante Trasse der Albulabahn, in dem Wasser des stimmungsvollen Lai da Palpuogna spiegelt sich der Doppelgipfel Piz Dschimels, nach windungsreicher Strecke begleiten einen Geröllfelder des Teufeltals bis zur Scheitelhöhe, schöne Aussicht gegen W auf Piz Bleis Marscha (3128) u. Piz Ela (3339), Abstieg ins Engadin verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kurz durchs tal der Ova dÂŽAlvra, zuletzt Gruppe von 10 Kehren bis zum jungen Inn.

    Vierter Tag

  • Montag der 04. August 1997:
  • 42 Km / 1800 Höhenmeter liegen vor uns
  • Ausgangspunkt: Zernez Hotel Baer Post : 1036m 09:30 Uhr
  • Martin und Thomas sind bereits seit 06.30 Uhr auf den Beinen, wollten zuerst mit der Bahn/Bus nach La Punt zurĂŒck (RadhĂ€ndler) 2 MĂ€ntel im Jahr = Jahresverbrauch. Per Anhalter geht’s schneller und wie ein ausgebautes Rad die Wartezeit verkĂŒrzen kann sind ihre Erfahrungen an diesem Tag.  Bani, Gisela und Wilfried widmen sich einem ausgedehnten FrĂŒhstĂŒck im Hotel Baer. Das aufgebaute Buffet lĂ€sst keine WĂŒnsche offen, fĂŒr alles ist bestens gesorgt - bis aufs Ei.

    Bani und Wilfried warten danach die RĂ€der (BremsbelĂ€ge austauschen, Telegabeln ölen, BremsbowdenzĂŒge ölen, Ketten ölen). Gisela steht wĂ€hrenddessen auf einmal tĂŒrlos im Touristenlager und bewacht das GepĂ€ck.

    Gegen 09:00 Uhr sind Martin und Thomas bereits wieder zurĂŒck. Letzte MontagetĂ€tigkeiten werden vollzogen.

    Und wir treten wieder. Der Ofenpaß 2149m 10% Steigung ist etwas stĂ€rker befahren. Das Wetter macht bĂ€rig mit und wir erleben tolle Aussichten bei der Fahrt durch den Schweizer Nationalpark ins MĂŒnster-Tal. Diese Sonnenstrahlen genießen wir auch bei der ersten Rast bei Ova Spin. Die Penaten-Creme vom Bani erweist sich wieder mal als sinnvolles Mitbringsel. Martin versorgt seine Stirnpartie, Wilfried schmiert sie dick auf seine Augenlider und so mancher hat sie schon vor der Abfahrt an alle benötigten Abschmierstellen aufgetragen. Alles Sache von Prophylaxe, na klaro.

    Vor der zweiten Rast bei Jl Fuorn wollen wir es alle nicht glauben, ein Pass hat die Eigenschaft im Anstieg zu steigen. Die StraßenfĂŒhrung tĂ€uscht einem aber ein GefĂ€lle vor. Wir treten in die Pedale und denken der Reifen klebt am Asphalt. Bei der Pause gönnen wir uns Cola und Suppenterrine. Teuerste Carbon- und Kevlarbikes zieren die Abstellmöglichkeiten um uns herum. Das erkennt nur Banis geĂŒbtes Auge. Wasserflaschen noch mal fĂŒllen und ...

    wir treten wieder bergan. Um 13:30 Uhr befinden wir uns auf 2149m Höhe auf dem Ofenpaß. Wieder mal Pass geschafft, die Anstrengungen sind vergessen ob der prĂ€chtigen Aussicht. Wir gestatten uns jeder einen CafĂ© Creme und halten KettengesprĂ€che mit anderen Bikern, denn wir gehören dazu und halten alle zusammen. dabei erfĂ€hrt man schon mal noch den kleinsten Kniff zur Verbesserung seiner selbst. Es sind schon Tiere hier unterwegs wenn man alles glauben kann was sie von sich geben. Wir machen uns wieder fit fĂŒr die Abfahrt und ...

    rollen wieder bergab. Bei der Abfahrt vom Ofenpaß erleidet Giselas Hinterrad einen Plattfuß. Ein Metallspan hat sich durch die Hohlkammerfelge gearbeitet und ein kleines Löchlein erzeugt. Wir sind am frĂŒhen Nachmittag bereits in Sta. Maria. Die JHB öffnet erst um 17:00 Uhr. Wir fassen den Entschluss in Sta. Maria noch 1 Stunde den Umbrailpaß (dieses StĂŒck hat 14%!) hochzufahren (= 5,5Km Weg). Also gehen wir zur Touristeninformation. Dort vermittelt uns die sehr hilfsbereite Angestellte Zimmer im Alpenrösli. Sie sagt es sei sehr gut mit dem Velo zu fahren, ca. 30 Minuten und einfach (nur 14%!).

    Wir treten wieder. Wir brauchen bald die doppelte Zeit, sind aber dann doch froh das heute noch gemeistert zu haben. Gisela nimmt dabei dem Thomas den ersten Etappen-Sieg, sie spurtet von unten bis oben ohne Pause direkt ins Alpenrösli. Wir sind an diesem Tag fast die einzigen GĂ€ste des sehr lieben Wirtspaares die nur noch ein Jahr hier sein werden. Wir sind alle von den ĂŒppigen Portionen, der frischen selbst gemachten Speisen und den zivilen Preisen positiv angetan. Pasta, Gulaschsuppe, Eisbecher werden gnadenlos vertilgt und sollen die Glykogenspeicher fĂŒllen. Wir erleben einen traumhaften Sonnenuntergang und verlagern danach unseren Sitzplatz nach drinnen. Lange halten wir es noch aus und sind gute GĂ€ste bei der Wirtin. Unser FrĂŒhstĂŒckstermin um sieben morgens klappt auch.

  • Zielpunkt: Sta Maria Alpenrösli : 1780m 16:30 Uhr,
  • 25 sFr. Mehrbettzimmer 40 sFr. Zimmer ÜF
  • Abendessen im selben Haus, Stange, KĂŒbel
  • 11,8Km/h, Steigung 10% ->Denzel, Fahrzeit: 3:10h, Schnitt: 13 Km/h
  • Streckenverlauf:  Zernez (1472)  - 6,5Km -> Ova Spin  - 5,5Km -> Punt la Drossa (1709) - 3Km -> Jl Fuorn - 6,5Km -> 10% Ofenpaß (2149m)  10% - 13,5Km -> Sta. Maria (1375)

    Alternativ: keine ausgesucht, wenn keine Wetterbesserung, dann RĂŒckholung bzw. -fahrt

    Ausweichstrecke: bei Wetterverschlechterung (Schnee!) Weiterfahrt ĂŒbers Engadin

    Sta. Maria (1375)  14Km  -> MĂŒnster --> Taufers (1259) ->   -> Glurns (920) -> Prad (920)  ca. .... Km und .... Höhenmeter

    zum Ofenpaß: Einzige innerstaatliche Verbindung mit dem abgeschiedenen MĂŒnstertal, dadurch einige Verkehrsbedeutung, touristisches Interesse auch durch den Verlauf durch den Nationalpark (Gemsen, Steinböcke, Steinadler, reiche Flora), ostwĂ€rts durch durch das enge Spöltal, mehrere Galarien werden durchfahren, bemerkenswerte Ausblicke auf die Spölschlucht und Val Cluozza ĂŒber der sich der Piz Quattervals (3165) erhebt, bei Ova Spin Eintritt in den Nationalpark - zunĂ€chst leicht fallend, Landschaft mit eigenartigem, herben Reiz, bei Punt la Drossa (1709) Abzweig nach Livigno, bei der Alp Buffalora (1968) weitet sich das Hochtal, auf Scheitelhöhe prĂ€chtige Aussicht auf das MĂŒnstertal und den Firndom des Orter (3905), östliche Paßrampe senkt sich in einigen Kehren nach Tschierv (1963) und folgt dann der breiten Sohle des freundlichen MĂŒnstertales ĂŒber Fuldera (1638) und Valchava (1440) die rechts abseits liegen bis Sta. Maria.    

    FĂŒnfter Tag

  • Dienstag der 05. August 1997:
  • 41 Km
  • 1050 Höhenmeter liegen heute vor uns      
  • Ausgangspunkt: Sta. Maria Alpenrösli : 1780m 08:00 Uhr,
  • Umbrail-Pass (34 Kehren rauf) - Stilfser Joch (48 Kehren runter)
  • Um sieben am Morgen da ist die Welt noch in Ordnung. Der Chef hat uns das FrĂŒhstĂŒck aufgebaut - alle Sorten von Brot - Schweizer KĂ€se - Schinken - Salami - Joghurt - MĂŒsli - SĂŒĂŸes - Kaffee - Tee - Milch ... uns geht’s wieder gut. Wir genießen das ausgedehnte FrĂŒhstĂŒck. Letzte Startvorbereitungen werden getroffen. Und dann nach dem Startfoto:

    Wir treten wieder. Schön langsam werden wir unsere kalten Waden so nach und nach auf Betriebstemperatur bringen. An diesem frĂŒhen Morgen bei kĂŒhler Luft und klarer Sicht ĂŒberholen uns nur einige Pkws und MotorrĂ€der die wohl gar nichts im Bett halten hat können. Wir machen nur einige kleine Trinkstops bis zur Paßhöhe 2503m. Gegen 10:00 Uhr heißts mal wieder Pass geschafft, unser vorletzter. Wir nehmen noch einen Kaffee und ein Cola.

    Wir treten wieder. Nun kommt der Endspurt, alle fiebern darauf. Thomas macht es ganz geschickt und zieht mit konstant 7Km/h davon. Keiner glaubt an einen Ausreißer-Versuch. Doch er wagt es. Bani geht kurz aus dem Sattel und die beiden liefern sich ein Duell bis zum Ziel. Nun heißt es zum letzten Mal Pass geschafft. ÜberglĂŒcklich fallen wir uns gegenseitig in die Arme und beglĂŒckwĂŒnschen uns zu unserem Erfolg. We are the Champions! Noch ein paar Fotos geschossen.

    Dabei stĂ¶ĂŸt Markus der Bruder von Thomas zu uns, er ist schon um 06:00 Uhr morgens von Gomagoi das Stilfser Joch hochgefahren um seinen Bruder Nachhause zu bringen.

    Noch mal 40m höher getreten zur Tibet-HĂŒtte. Nun befinden wir uns auf 2800m. Dort erfrischen wir uns in der Bandbreite Cappuccino - Aqua Minerale - vino rosso , Postkarten werden geschrieben und wir trĂ€umen von unseren Erlebnissen. Auf dem Stilfser Joch ist die Hölle los. Souvenir-LĂ€den ziehen die Auto- u. Biketouris wie Schmeißfliegen an. Bani, Martin und Wilfried gönnen sich eine Bratwurst mit Kraut auf Fladenbrot fĂŒr 7000 LIT. Nun bereitet man sich auf die Abfahrt vor. 48 Kehren warten auf uns. Grandiose Gletscher werden uns begleiten. Leider ist der Verkehr sehr hoch hier rauf. Wir verabschieden zwischendrin den Thomas mit Markus, Thomas will heute noch den Rasen daheim mĂ€hen.

    Der Rest tritt weiter bis Prad. Auf den letzten zehn Kilometern hat Martin noch mal einen Plattfuß, kann aber durch Luftaufpumpen bis nach Prad weiterfahren. Dort erfolgt die letzte Reparatur. Gegen 14:45 Uhr erreichen wir den Ortler-Hof: Das Empfangskommitee ist noch nicht eingetroffen, also gehen wir auf einen Eiskaffee ins Dorf. Als wir zurĂŒckgeradelt kommen warten bereits Anita und Brigitte mit den Kindern auf uns. Kurz darauf kommt Charly, er wird heute noch die Gisela und den Wilfried wieder zurĂŒck nach Memmingen bringen

  • Zielpunkt: Prad Pension Ortler-Hof : 960m 14:45 Uhr,
  • Fahrzeit: 2:56h
  • Schnitt: 13,7 Km/h
  • Streckenverlauf: Sta. Maria - .. Km -> Umbrailpaß (.... m) - .. Km -> GrenzĂŒbergang Schweiz -> Italien

    Alternativ: keine ausgesucht, wenn keine Wetterbesserung, dann RĂŒckholung bzw. -fahrt

    Ausweichstrecke: bei Wetterverschlechterung (Schnee!) Weiterfahrt ĂŒbers MĂŒnstertal nach Taufers im Tale Sta. Maria (1375)  14Km  -> MĂŒnster --> Taufers (1259) ->   -> Glurns (920) -> Prad (920)  ca. .... Km und .... Höhenmeter

    zum Umbrailpaß: Windungsreiche Paßstraße, einst als Saumpfad im Warenverkehr mit Bormio von Bedeutung, heute Zubringer zur berĂŒhmten Stilfser-Joch-Route, z. Zt. nur bis Plattatschas (1788) ausgebaut, dann folgt eine Naturstraße, Charakteristikum ist das Kehrenreichtum. WĂ€hrend der Auffahrt durch die Val Muraunza bieten sich schöne RĂŒckblicke ins MĂŒnstertal. Bei der IV. Cantoniera CH/I-Grenze, links zum Stilfser Joch hoch, recht durch die wilde Braulioschlucht hinab nach Bormio.

    zum Stilfser Joch: Trotz ihres Alters zĂ€hlt sie zu den interessantesten und attraktivsten Hochalpenstraßen. Keine wesentliche Änderung der TrassenfĂŒhrung seit Eröffnung 1826! Durch die wechselhaften WitterungseinflĂŒsse ist die Straßendecke hĂ€ufigen SchĂ€den ausgesetzt. BezĂŒglich der Aussicht ist die Fahrtrichtung O nach W lohnender. Mit zunehmender Höhe steigert sich das Fahrt- und Landschaftserlebnis, wobei man an den Gletschern auf kurze Distanz herankommt. Angesicht der majestĂ€tischen Bergwelt sollte man sich beim „Weißen Knott“ (1876) eine Rast gönnen.

    Schlusswort:

  • Wir haben es geschafft, das soll uns erst mal einer nachmachen.
  • Trotz aller widrigen UmstĂ€nde bleiben schöne Erlebnisse im innersten haften.
  • Wir danken unserem Schutzengel dafĂŒr, dass wir alle wieder gesund daheim angekommen sind.
  • Der eine oder andere wird sich vielleicht schon wegen einem neuen Ziel Gedanken machen.
  • Ob die Tour 97 noch steigerbar ist, schwer zu sagen.
  • Euer Wilfried
  • Literatur, Kartenmaterial:
  • 1.       Denzel, Großer AlpenstraßenfĂŒhrer
  • 2.       Regio-Card Oberschwaben SĂŒdblatt
  • 3.       Regio-Card AllgĂ€u Westblatt
  • 4.       Europakarte Mair-Verlag Schweiz Blatt 2
  • 5.       Kompasskarte Nr. 02 Bregenzer Wald
  • Equipment:
  •  MTBs von Epple, Cannondale, Dawes, Schauff, TREK
  • Schaltungen von Sachs und Shimano
  • Satteltaschen von Aldi, Deuter mit Easy Klick, Eder
  • Lenkertaschen von Deuter und Habermann - Klickfix-System
  • Rucksack von Big Pack
  • Weltenbummlertasche Eder
  • Regenjacken , - hosen von K2, Schöffel , Vaude
  • Gamaschen von wolfsohn
  • Spiegelrelex Canon EOS...
  • Farbbildfilm Kodak 200-36
  • Copyright: Wilfried Eichfelder = www.schenie.de