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2000 Sella

Die Millenium Mördertour                                               Stand: 12.02.2011-16.05

  • Start / Ziel: St. Christina im Grödnertal (Italien-SĂŒdtirol)
  • Daten: 5 Tage / 295 Km / 8590 Hm
  • Sonstiges: Wir hatten keinen einzigen Tag Regen auf dieser Tour. Das FiletstĂŒck dieser Tour war der Pso. Lusia und fĂŒr Feinschmecker der Trial nach Wolkenstein hinab. Alles andere ist asphaltiert.
  • Landkarten: Kompass Wander- und Bikekarten Nr. 59 Sellagruppe / 76 Pale di San Martino / 77 Alpi Bellunesi
  • 7 Teilnehmer (Bike): Bernhard (Checker Pig) , Gisela (Scott), Manfred (Cube), Martin (Corratec), Thomas (Schauff), Werner (Hopp), Wilfried (TREK). Manfred ist mit Bike neu dabei. Stefan ist ausgestiegen.
  • Zeit: Vom 08. September bis 12. September 2000
  • Übernachtung: Garni Ramona Fedeiapass, Albergo La Bicolla Panneveggio, Pension Edera, Hotel Cesa Padon Buchenstein.
  • PĂ€sse : Pso. Sella von Plan de Gralba hinauf, Pso. Sella Bilder, Pso. Sella bis zur Abfahrt Pordoipass hinab, Pso. Pordoi ab der Abzweig Pso. Sella hinauf, Pso. Pordoi Bilder, Pso. Pordoi bis Arabba hinab, Pso. Fedeia ab Caprile hinauf, Pso. Fedeia Bilder, Pso. Fedeia bis Canazei hinab, Pso. Lusia, Pso. Rolle ab Panneveggio hinauf, Pso. Rolle-Bilder, Pso. Rolle bis Fiera hinab, Pso. CeredaPso. Gosaldo, Pso. Duran ab Agordo hinauf, Pso. Duran Bilder, Pso. Duran bis Dont hinab, Pso. Staulanza ab Dont hinauf, Pso. Staulanza Bilder, Pso. Staulanza bis Caprile Hinab, Pso. Campolongo ab Buchenstein hinaufPso. Campolongo Bilder, Pso. Campolongo bis Corvara hinab, Pso. Gardena ab Corvara hinauf, Pso. Gardena Bilder, Pso. Gardena bis St. Christina hinab
  • Bericht: MehrtĂ€giger Rad-Touren-Bericht hier.
  • Zum Online-Tourenbericht geht es nach den Bildern
  • Bilder: siehe unten
  • BegrĂŒssung

    St. Christina

    Startfoto

    Langkof el

    Haus Alpe

    Winken

    Pass gschafft

    Spaghetti

    Pfadfinder

    PĂ€usch en

    RahmengrĂ¶ĂŸe

    Pass gschafft

    Fausto Coppi

    Seilzug

    Garni Roberta

    Marmolada

    Pass gschafft

    Umzieh en

    Diskussion

    Hinauf

    HĂŒtte

    Dolomiten

    Albergo

    Rifugio

    Weiterf ahrt

    Pass gschafft

    Eis essen

    Pass gschafft

    Ferrarisieg

    Pass gschafft

    Pension

    Pass gschafft

    Arbeiteressen

    PĂ€uschen

    RĂ€der

    Pass gschafft

    PĂ€usch en

    Cesa Padon

    Pass gschafft

    PĂ€uschen

    Langkofelblick

    Trial

    Peperoni

    Danke

    Kaffeepause

    Abschi edsbild

  • Einleitung
  • Erster Tag - St. Christina - Sellaoch - Pordoijoch - Arabba - Valazza - Passo Fedeia
  • Zweiter Tag - Passo Fedeia - Canazei - Fassatal - Passo Lusia - Panneveggio
  • Dritter Tag - Panneveggio - Passo Costazza -Passo Cereda - Passo Gosaldo - Agordo
  • Vierter Tag - Agordo - Duranpass - Foppa - Passo Staulanza - Buchenstein
  • FĂŒnfter Tag - Buchenstein - Campolongo Pass - Grödner Joch - St. Christina
  • Schluss
  • Einleitung:

    oder: Nichts auf der Welt ist so mÀchtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

    Wer ist der Mörder? Hoffentlich nicht ich. Eigentlich wollte ich diese schöne Dolomitentour „Otto die Erste“ nennen. Denn ich denke, es wird fĂŒr manchen unter uns nicht die letzte Tour hier in diesem Eldorado der Berge und dadurch schöner PĂ€sse sein. Dieser Bericht stellt ausschließlich meine Gedanken dar. Sollte es zufĂ€lligerweise gedankliche Überschneidungen ergeben, so ist das zwar nicht unerwĂŒnscht, aber eine BestĂ€rkung fĂŒr mich. Dem einen oder anderen sollte es aber zum Nachdenken anregen.

    Vorbereitungstouren:

    oder: Auch der erste Schritt gehört dem Weg.

    Das UnterallgĂ€u ist fĂŒr uns ein ideales Trainingsgebiet nach der Arbeit, ohne große Anfahrten. Alles vom Firmenparkplatz aus. Martin ist mein WeggefĂ€hrte dabei. Am 1. Mai geht’s nach Elchenreute hinter Bad Waldsee. Quer durch Oberschwaben und dank Handy ist ein Zusammenstoß dieses mal erwĂŒnscht. Bani und Werner sind hier dabei. Zur GfĂ€llmĂŒhle fahren wir zu dritt, Bani schließt sich uns beiden an, und dann hat die GaststĂ€tte Ruhetag. Wir finden dann noch spĂ€ter eine Wirtschaft mit Gyros. Auch gut. Wieder mal muss unter anderem die SchwĂ€bische Alb herhalten. Irgendwie liebe ich diese leider bzw. glĂŒcklicherweise von den Wanderern vernachlĂ€ssigte Gegend. Einmal waren Gisela und Manfred dabei. Die Alb ist schotterig, pfadreich, schattig, mĂŒckenvoll, einsam, preiswert und schnell erreichbar fĂŒr uns.

    1. Tag Freitag den 08. September 2000  = 62Km - 1925hm

    oder: Der beste Weg zum Ziel verlÀuft selten gerade.

    Es ist dunkel. Meine Stirnlampe leistet gute Dienste beim RĂ€der aufladen. Dabei stelle ich fest, dass die Batterie konditionsschwach werden könnte. Gisela holt eine frische zur Reserve aus ihrer Wohnung. Die Frage: „HĂŒttenschlafsack ja oder nein?“ stellt sich so kurz vor dem Start ganz aufgeregt. Dabei habe ich doch bei den Tourenbesprechungen meine WĂŒnsche geĂ€ußert. Wenn’s geht, AlpenvereinshĂŒtten als ÜbernachtungsstĂ€tte zu wĂ€hlen. Da gibt’s in der Regel keine Duschen, wenige Doppelzimmer. Und was man spart kann man des abends in FlĂŒssigkeiten stecken. Gisela, Manfred und ich erscheinen am AllgĂ€uer Tor, 5 Minuten spĂ€ter als ausgemacht. Sogleich erhalten wir unsere Schelte. FĂ€ngt ja gut an.

    Martin will wieder mal in einem Rutsch runter fahren. In nerven immer die stundenlangen Autofahrten. Ich entscheide als vorausfahrender trotzdem die RaststĂ€tte in Nassereith aufzusuchen, der Kaffee wird im WC entsorgt. Alle Passat-TĂŒren öffnen sich nicht. Es ist verkehrsarm um diese Zeit. ZĂŒgig kommen wir voran. Kurz nach dem Brenner melde ich unsere Truppe bei Otto an.

    Wir gehen bei Klausen von der Autostrada runter. Nun geht’s stĂ€ndig leicht ((=>gasfĂŒĂŸig) bergauf Mein Herz erhöht den Schlag. Was fĂŒr eine faszinierende Gegend hier. Und das Wetter soll fĂŒr unsere Tour „opti“ sein. Ich freue mich darauf. Ankunft in St. Christina (1427m) bei Otto um 10:30 Uhr: „So wurden wir noch nie empfangen!“. Ein Tischchen mit weißer Tischdecke: GlĂ€ser, Wasser, Wein, belegte HĂ€ppchen und Linzer Torte. Wir werden herzlich empfangen. Ich ersetze meinen zu Bruch gegangenen klick-fix-Satteltaschenhalter. Nein fĂŒr die harten Touren sind die doch nicht geeignet! Er wurde ein Opfer der Seiser-Alm und musste deshalb hier beim zurĂŒckgelassenen Bike ausgetauscht werden.

    So gegen 11:05 Uhr kommen wir weg. NatĂŒrlich die obligatorischen Bilder vor dem großen Start. Mit allen SonnenlichtverhĂ€ltnissen. Die Einfahrkilometer habe ich bei meinem erst vor zwei Tagen beendeten Urlaub bis zum Einstieg in Wolkenstein erkundet. Statt auf der viel befahrenen Autostrecke fahren wir einsame Teerstrecken. Aber es steigt von Ottos HaustĂŒr weg schon gnadenlos. Schön langsam angehen das ganze. Wir sind ja noch eine Weile hier. Mittagessen wollen wir auf dem Sellajoch. Gisela hat sogar einen Rehbock bei der Auffahrt zum Sellajoch fotografiert. Den mĂŒssen wir glatt ĂŒbersehen haben.

    Ankunft 13:25 Uhr - 14KM - 865hm – Sellajoch-Passhöhe 2244m. Im Self-Service-Lokal setzen wir uns außen auf die Bierbank-Garnituren. Sonnencreme wird kameradschaftlich geteilt. Wie das Wetter ist brauch ich deswegen nicht zu erwĂ€hnen. Aussicht genial. Der Gletscher der Marmolada lacht uns an. Die Pasta mit Rotwein ist fein. Martin nimmt noch sein „SĂŒĂŸ StĂŒckle.“ 14:20 Uhr: Nun stĂŒrzen wir uns hinab. Aber Vorsicht! Nicht ganz bis Canazei. Wir zweigen vorher links ab. Hoch zum Pordoijoch. Denn: ganz ohne Schweiß kein Preis.

    Ankunft 16:00 Uhr - 26,2KM - 62,9Km/h - 1300hm – Podoijoch-Passhöhe 2239m. Ein PĂ€rchen mit ReiserĂ€dern strampelt tĂŒchtig und gut. Immer wieder ĂŒberholen wir uns gegenseitig. Der Passo-Stempel muss im Kiosk auf die Reliefkarte von Gisela muss drauf.  Martin richtet mich wĂ€hrenddessen, denn ich hab durch die falschliegenden Helmgurte ausgesehen wie ein StrĂ€fling. Die Abfahrt vom Pordoijoch ist ein Traum. Herrlicher Blick auf die Toscana. Gisela fĂŒllt in Arabba (1602m) ihren Geldbeutel mit frischen italienischen Geldscheinen aus dem Bancomat.

    Martins Trinkflaschen schreiben Geschichte. Total verkratzt und verbeult stecken sie im Halter.  Jede Tour hinterließ ein Zeichen. Wie bei uns. Manfreds Trinkflasche dagegen ist ganz neu,  noch. Genau so wie er in unserem zusammen-gewachsenen Haufen. Aber Manfred passt ausgezeichnet zu uns. Er ist bergerfahren. Kann seine KrĂ€fte einteilen. Manfreds Ski-LL-Bekleidung erweist sich als bikegebrauchbar. Er steht zu seiner Erfahrung. Tests interessieren ihn weniger. Der beste Test bist du selbst!

    Der Tag der Pannen: In Vallazza habe ich mich verfahren. Nun folgen erstmal 16%ige Teerstraße und 24%iger Schotter. Die Folge ist ein rassiger Trial bergab mit 24%. Was des einen Freud ist fĂŒr den anderen Horror. Oder warum ein Rucksack der bessere Wegbegleiter ist. Giselas Arme und Beine zittern.

    Der Schalt-Seilzug von Bani ist gerissen - und wurde auf dem TeerstrĂ€chen, das wir in Vallazza hĂ€tten finden mĂŒssen erneuert. An die Grenzen gehen: Es wird laut ausgesprochen wie man sich fĂŒhlt, was man sieht ... . Es wird beruhigt. Es wird nachgegeben. Es wird stellenweise ganz ruhig. Die GesprĂ€che finden nur noch in kleinen Gruppen statt. Man spĂŒrt Zusammenhalt. Wir sind zu lange zusammen. Jeder kennt des anderen Fehler. Und doch: Gerade das ist unser Erfolg.

    Nun geht’s aber sanft runter. Da kommt noch ein Plattfuß von Thomas. Das bei einem nigelnagelneuen Bike? Deswegen. Folgt noch ein Chainsuck bei Werner. 18:00 Uhr mittlerweile. Wir rollen durch Rocca Pietore. Wir suchen eine Unterkunft fĂŒr heute Nacht. Schwierig. An einem Info-Board um 19:00 Uhr reservieren Manfred und Gisela telefonisch drei Zimmer. Es ist ganz am Ende des Dorfes und liegt auf der rechten Seite. Ca. 30 Minuten soll das bis dahin noch dauern, nach Auskunft der Wirtin. Die ist es aber noch nie mit dem Rad gefahren.

    WĂ€hrend der Anfahrt kommen wir an einigen Pizzerien mit Übernachtungsmöglichkeit vorbei. Nun aber haben wir schon reserviert. Bani und ich sind rechts ab die idyllische Schlucht aufgestiegen, was eine echte AbkĂŒrzung zur Galerie war, wie sich oben bei der Malga Ciapela herausstellte. Martin und Thomas wollten keine Experimente mehr eingehen und darum liefen sie die Autostraße hoch. Handyanrufe von Martin wurden ĂŒberhört und auch missachtet. Im Ausland funktioniert zudem die Rufnummernanzeige nicht. Dann in der Galeria gabÂŽs kein Netz mehr. Es wurde immer dunkler. Ging immer höher. Und die Welt schien am Ende zu sein.

    Um 19:50 sind wir nach nochmaligen anstrengenden 350m mit 18% Steigung bei der Garni Ramona. Selbst Gisela steigt dabei ab. Wenn wir das geahnt hĂ€tten, dann... ? HĂ€tten wir nur... Hinterher ist man immer klĂŒger. Was man hat das hat man. Die Gastleute empfehlen uns vor dem Duschen essen zu gehen. Wir machen uns Sorgen um unsere Nachhut. Gisela erklĂ€rt sich bereit und wartet auf die beiden bei der Straße. Damit die nicht vorbeifahren. Ausgepumpt und ausgepowert kommen Thomas und Martin dann doch noch an. Beide Duschen aber erst mal. Stoßen dann zu uns. Tolle Laune liegt in der Luft. Vino Rosso flaschenweise, Aqua Minerale Naturale oder Frizzante, die einen wollen rĂŒlpsen, die anderen bekommen Darmprobleme. 19000 Lit Wein 0,75l, 24000 Lit 3 GĂ€nge MenĂŒ, Bani schmeckt es nicht, Grappa fĂŒr alle. Wir werden vom Ober und der Bedienung nach dem Beginn des Oktoberfestes gefragt. Und Gisela will keinen Finger mehr krumm machen diese nacht. RĂŒber in unsere Pension. Noch mal Wein und Grappa. Schlafen. Tief und fest.

    Heute waren es:  62 Tageskilometer - 1925Hm - 62,9Kmmax - Æ 14,1Km/h - Fahrtzeiten 3:55 ... 5:00h

    2. Tag Samstag den 09. September 2000 = 56Km - 1600hm

    oder: Nur wenn man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das Erreichbare.

    RÀder aus der Garage holen. Der Chef des Hauses hat seine Holzbeuge hinterm Haus optimal geschlichtet. Wir starten um 09:00 Uhr bei 5°C auf einer Höhe von 1505m. Satte 16% bringen unsere Körper schnell in die Betriebstemperatur.

    Ankunft 10:30 Uhr - 540Hm - 4,7Km - 0:51h - Passo di Fedeia 2047m. Am Fuße der Marmolada gönnen wir uns einen Cappuccino. Der Stausee wird linksseitig umfahren. Wir fahren ĂŒber die gewaltige Staumauer. Ziehen unsere Armlinge, Beinlinge, Fleeces und was auch immer an. Dann brechen wir runter. Unten wo es wĂ€rmer wird entkleiden wir uns wieder. Thomas kauft in Canazei rechterhand im Bikeladen einen Ersatzschlauch. Gisela und Manfred kaufen sich ein StĂŒckchen entfernt ein Eis. Das kostet uns wieder fĂŒnf Minuten! 

    Also muss ich Zeit gut machen auf der leichten Abfahrt (200m) ĂŒber Mazzin (1379m) und durch Pozza di Fassa (1290m) bis Moena (1184m). Nach 02:10h Fahrtzeit - 38Km - 700Hm sind wir da. Eine Pizza im Freien wird gewĂŒnscht, mit Garten, in der Sonne. „Wir fahren ja den ganzen Tag im Schatten“. Wir mĂŒssen dann aber glĂŒcklicherweise doch reingehen. Die Pizzen sind spitze. Martins Bauch passt nun wieder ins Trikot das beinahe zusammengefallen wĂ€re. Bani gibt Labello-Tipps fĂŒr böse und brave MĂ€dchen kund. Selber erzĂ€hle ich das Maleur mit dem Schuhputztuch in der Duschkabine. Mein Asthmaspray ist ein guter Dope fĂŒr die folgenden Steigungen. Abfahrt um 14:45 Uhr. Eine nette Begebenheit ergibt sich im Dorf. Wir fragen nach dem weiteren Wegverlauf. Dabei entpuppt sich der Hilfestellende als der Fotograf fĂŒr das Fedeia See Foto. Wir mĂŒssen uns Richtung San Pellegrinopass halten und bald darauf rechts abbiegen.

    Vor uns liegt der knackige Passo Lusia (2055m).  Heftige 900Hm sind zu meistern. Eine schotterige Variante unserer Tour.  Auf dem Forstweg treffe ich eine Bauernfamilie mit StihlsĂ€ge. „Dura - hart? fragend schauen sie mir zu.“ Der Schweiß rennt mir in großen Tropfen herunter. Schon bei der Zwischenstation Rif. Rezila erhalten wir kein Quartier, und ganz oben im Rifugio Passo Lusia sind nur vier Betten insgesamt zu belegen. Das reicht beim besten Willen nicht. Die Wirtin macht fĂŒr uns die telefonische Reservierung im Hause La Bicolla in Panneveggio. Es geht nun durch eine Traumlandschaft. Vor uns liegt die wildromantische Palagruppe. Zirben, LĂ€rchen, warme Herbstfarben, Pferde, Natur Pur! Der mĂŒhsame Aufstieg wird dementsprechend belohnt.

    Unsere Bikes verstauen wir in der Garage gegenĂŒber und Laura die Bedienung zeigt uns darauf unsere RĂ€umlichkeiten. Dass Haus ist frisch renoviert. Wir duschen und ziehen unsere feinen Sachen an. Dann gehen wir ins Lokal. Mich macht als erstes ein großes Bier an. Egal was es kostet. Durst. Dann gehen wir alle auf Aqua und Vino ĂŒber. Die KĂŒche ist heute Abend geschlossen. Es gibt nur Kleinigkeiten. Wir hatten ja alle schon eine Pizza und deshalb reicht uns die großzĂŒgige „platti freddo“ (Salami, prosciutto, formaggio). Nur Gisela tanzt aus der Reihe. Sie sieht bei der GaststĂ€ttenfamilie einen herrlichen Toastteller und erhĂ€lt natĂŒrlich dann den zu kleinen Toast aus der Karte. Was will man auch fĂŒr dreitausend Lire mehr erwarten?

    3. Tag Sonntag den 10. September 2000  = 73Km - 1615hm

    oder: Wer das Ziel kennt, wird es treffen.

    Wieder ein traumhafter Morgen. Endlich kommen wir heute zur Baita Segantini, dort wollte ich schon letztes Jahr hin. Wir fahren leicht steigend linksabzweigend zum Valles-Paß hoch. Rechts geht’s zum Rollepaß. Rechts von uns fließt der kristallklare Gebirgsbach Travignolo. Kurz darauf geht’s rechts rein. An dem riesigen Parkplatz erleichtern wir uns. Auf dem Weg bis zur Malta Venegiotta ĂŒberholen wir viele Wanderer. Der Kamin raucht. Nun folgt kerniger Schotter. Kehre um Kehre schrauben wir uns hoch. Ein italienischer Biker ĂŒberholt mich. Wir tauschen folgende Wörter aus:  „Er: dura = hart, Ich:  stanco = mĂŒde, Er:  Ich auch.“ Wir lachen beide und wĂŒnschen uns einen schönen Tag. Nur nicht alles so verbissen sehen. Immer locker bleiben.

    Bei der Baita Segantini auf dem Passo Costazza  sitzen wir alle an der Biergarnitur im Freien. Die KĂŒhe haben den herrlichen See in eine braune BrĂŒhe zertrampelt. Oben im Restaurant gibt’s keine Pasta. Nur diese Polenta. Ein Art Maisbrei. Mit WĂŒrstel und Kraut, Mit Pilzen. Mit Gulasch. Mir schmecktÂŽs eigentlich ganz gut. Und nahrhaft ist es auch. Wir fetzen den Schotterweg hinunter. ZĂŒgig beim Rolle Pass angelangt. Die Musik kommt aus Lautsprecher die nicht auszumachen sind. Ich ĂŒberhole bergab mit meinem Rad einen fĂŒr mich zu langsamen Motorradfahrer.

    Dann fahren wir rechts an der Pala vorbei. Durch San Martino (1467m) in Tonadico (722m) geht’s erst mal links hoch. Der Verkehr wird weniger. Die Gabel von Thomas wippt beim Bergauffahren immerzu. Das macht mich ganz schwindelig. Bani erklĂ€rt Thomas die Bremseneinstellung L/H beim neuen Bike. Nur Werner fĂ€hrt immer noch ohne Federgabel, und ohne Helm! Den Passo di Cereda (1369m) geht’s leicht hoch. 1 Liter Wein in der Nachmittagssonne. Ferrari-Fahnen wehen im Wind. Und Manfreds Augen sind entzĂŒndet. Pflege ist angesagt. Sanft runter bis Gosaldo (1141m). Noch mal ein kurzes aber saftiges 15%-StĂŒckchen rauf zur Forcella Aurine (1299m). Wieder mal sind wir gut angelangt.

    Nun ist es soweit Gisela: Danke fĂŒr die vielen schönen Fotos. Danke fĂŒr das tĂ€gliche Notieren der Leistungsdaten. Keiner will Dir diese undankbaren Jobs abnehmen. Zu wenig wird Deine Dienstleistung beachtet. Es wird dafĂŒr mit Uninteresse an der Natur und stoischem Tretlagerblick ausgeglichen

    Es wird mal wieder Abend. Wir suchen ein Quartier. Ich frage einen Carabinieri und sage dabei “pocco soli = wenig Geld“,  er lacht dabei ĂŒber das ganze Gesicht. Eine preiswerte Unterkunft bekommen wir im Casa Edera. Die Zimmer sind o.K. Duschen, umziehen, Hunger. Ein Italiener, den wir in seiner Garage ausfindig machen konnten fĂŒhrt uns hin bis zur Pizzeria Silvio. Man hĂ€tte ihn dafĂŒr eigentlich zu einem Glaserl einladen sollen. Das Lokal lĂ€uft ausgezeichnet. Alle PlĂ€tze sind besetzt. Weil es noch warm ist setzen wir uns nach draußen. Die Pizzen und anderen Gerichte (Pasta, Salate, Tiramisu) sind hervorragend.

    SpĂ€ter dann gehen wir rein. Thea wird meine Numero UNO als ich ein Glas bei ihr holen will. Ich sage zu ihr: „Bichero“ und sie reicht mir eins, danach nur noch Lachen im ganzen Saale. Niklas spendiert uns einen Krug Vino und gibt ein Solo als SĂ€nger der GemĂŒtlichkeit. Ja ja er trĂ€umt vom bald beginnenden Oktoberfest. Beim Gehen werden uns viagraĂ€hnliche Fishermens angeboten was wieder zur Freude des restlichen Saales beitrĂ€gt. Wir gehen die dunkle Gasse hinauf. Einsame Hunde heulen uns an. Im Nebenraum vom Haus Edera nehmen wir noch eine Flasche Wein und Aqua.

    4. Tag Montag den 11. September 2000  = 62Km - 2300hm

    oder: Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.

    Wenn man als PĂ€rchen in so einem MĂ€nnerhaufen mit strampelt muss man sich auch einiges anhören. Das geht oft schon beim FrĂŒhstĂŒck mit Zwieback und rohem Schinken los. Denn da ist schon das GesprĂ€ch von der wirksamen Penisilinspritze. Wenn man des nĂ€chtens bald und anscheinend erschöpft ins Bette eilt. Morgens dann aber als letztes erscheint. Manfred wurde ein Pickel ausgedrĂŒckt und mit Sixtus-Arschsalbe sich gegenseitig der Popo eingerieben.

    Die Wirtin ist froh keine Rechnung ausstellen zu mĂŒssen. Sie spart sich so die Anmeldung. Dann werden am Morgen erst mal EinkĂ€ufe getĂ€tigt: Bananen, Brot. Mein Helm fliegt immer wieder aus dem Rucksackhalter, er ist einfach Ă€ußerlich zu voll beladen.

    Nun geht’s bestĂ€ndig rauf zum schönen Duran Pass (1605m) - wir sehen nun linksseitig die Civetta .. ErdnĂŒsse und Puffreis werden auf der Bank verspeist. Ich gebe Kettenfett auf dem Piknikplatz vor dem Duranpaß auf Martins Kette. Endspurt. Zwischen 11:30 und 11:40 Uhr sind wir oben. Auf diesem schönen Paß. 1000Hm, 14,6Km und ca 10% Steigung stecken in unseren Beinen. Nun lassen wir uns nach unten rollen. Schöne kleine StrĂ€ĂŸchen. Satte 15% steil, oh wie galli. Dank Teermaschine spritzt der Asphalt meine Waden voll. Manfred meint: „Der Teer muss billig sein in Italien, so dick wie der aufgetragen wird.“ Herrlich alte BauernhĂ€user mit farbigem Blumenschmuck wie Schwalbennester am Hang. Nur. Wer sieht das ĂŒberhaupt?

    Um 12:15 Uhr sind wir in Foppa (1177m). Ein italienischer Eisdiehlenbesitzer in Straubing gibt mir bei der Post die Empfehlung die ArbeitergaststĂ€tte aufzusuchen. Gisela macht wieder mal eine Umbestellung von scharfen Makkaroni auf Spaghetti. Das sind wir ja gewohnt. Es gibt weiterhin Schnitzel Natur. Roast Beef. FĂŒr Werner eine KĂ€seplatte. Mein angemachter Salat ist zu sauer. Wieder mal folgt Wortgeplenkel.  Werner verwendet mehr Olivenöl. Das ist schmackhafter so. Ruhe. Einen Coretto genießen wir noch in dieser typisch italienischen Gastwirtschaft.

    Um 13:35 Uhr bei 31°C geht’s weiter. Angenehme 10% und 25Km geht’s rauf. Der Forcella Staulanza Pass (1773m). Alles in der Sonne. Die Leute von den BauernhĂ€usern winken uns zu. Vor uns bzw. rechts von uns nun der Monte Pelmo. Dann sind wir um 16:30 Uhr oben auf dem Passo Staulanza 1773m. Manfred bestellt Cappuccino fĂŒr alle. Gisela will keinen. Tritt in an Thomas ab. Es stellt sich heraus, der Capu ist mit viel Milch, dann will sie ihn doch. Schwierig schwieriger, Cappuccino. Der Wind knallt die GartentĂŒre unsanft zu. Da stört die GĂ€ste vom Nebentisch.

    Dann lassen wir uns 500m nach unten fallen. Jeder in seinem Tempo. Noch mal einige hundert Meter rauf bis Selva di Cadore (1317m). So warm der Tag bis jetzt war, nun wird es kĂŒhl. Also anziehen Gore, Löffler, Odlo..... isch des beschte!  Wir fahren um den Colle Santa Lucia. Kommen durch Andraz (1421m). Gisela beklagt sich immer wieder ĂŒber Wadenprobleme. Nun geht es immer wieder auf und ab, auf und ab, auf und ab... Die Sonne ist am untergehen. Wir alle sind mĂŒde und von der Tour gezeichnet. Einsam ist diese Strecke hier.

    Nun kommen wir an die Gabelung. Manfred ist hier sehr besorgt um Gisela, er sagt: „Gisela kippt gleich um, ihr ist bereits schlecht“; Ich sage: „Du kennst Gisela noch lange nicht. Rechts zum Passo di Falzarego rauf. Risiko, ob das einzige Rifugio geöffnet hat. Also leicht abwĂ€rts Richtung Arabba. Aber es hört nicht auf mit stĂ€ndigen Auf und Ab... . Erschöpfung macht sich breit. Kampf. Es kommt einfach keine LokalitĂ€t. Und wenn eine kommt ist diese geschlossen. Nun kommen wir nach Pieve di Livinalongo. Wir nehmen das einzige Hotel im Ort. Und: das Lokal ist Spitze. Es gibt allerdings nur Halbpension. Wir werden im Nebenhaus untergebracht. Die Stahlrösser stehen geschĂŒtzt unter uns in der Garage. Mit unserer Sportbekleidung heben wir uns von den reiferen und gut gekleideten GĂ€sten so im Pulk sitzend ab. Uns schmeckt das vorzĂŒgliche Essen. Der Wein rinnt wie Samt meine Kehle runter. Schön wenn nach der heißen Dusche die Anstrengungen vergessen sind.

    5. Tag Dienstag den 12. September 2000  = 42Km - 1150hm

    oder: Alles war schwierig, bevor es leicht wird.       

    Rehe beim Aufstehen. Es war eine Vollmondnacht - Gisela hatte eine unruhige Nacht - sie hĂ€tte jetzt doch das Zimmer am liebsten getauscht. Ja immer wieder gibt es was man hĂ€tte besser machen können. Wenn’s nur ein kleiner Vorteil ist. Aber hat dann nicht ein anderer den Nachteil? Das FrĂŒhstĂŒcksbĂŒffet ist wieder mal einmalig. Uns fehlt nichts. Da machen sich die geringfĂŒgigen höheren Kosten wieder bemerkbar. Der Chef sagt: “Am einfachsten teilt ihr die große Rechnung durch sieben, das ist am einfachsten.“ Warum eigentlich nicht? Der Wiener MTB-Fahrer verabschiedet uns. Und beladet ebenso sein Bike.

    In Arabba angelangt mĂŒssen wir rechts den sanften Campolgno-Paß (1875m) rauf. Erste Fotos bei der Region Campologno trennen die Gruppe. Noch ein StĂŒck weiter bitte. Dort erst ist das Passbild. Dann gleichmĂ€ĂŸig runter bis Corvara (1511m). Links ab hier. Unser letzter Pass. Auf dem Grödner Joch Aufstieg auf einer Bank Ă€ußert sich Martin: „Warum tue ich mir so was an?“ Er ist etwas schlecht drauf heut. Ein Virus hat ihn erwischt.

    Oben angelangt. Haben da welche doch glatt das Passschild abgeschraubt. Fotoblick auf den Langkofel. Klick. Ab jetzt geht’s erst mal abwĂ€rts. Halt. Da sehe ich eine neue Variante. Eine Pfadspur bis Wolkenstein. I must! Bani, Werner wo seid ihr? LetÂŽs go! Kurz drauf. Shit ich hab einen Chainsuck. Danach schwarze HĂ€nde. Und: Zwei Wanderer erschrecken beim rasanten Vorbeireiten der metallenen Rösser von Bani und Werner. Bei mir halten sie freiwillig Seitenabstand, aber die beiden toben innerlich.

    Dann kommen wir kurz darauf noch an eine Sackgasse. Vorhermehr als 32% rauf,  puh. Also wieder zurĂŒck. Nun wird’s aber noch wilder. Felsen kommen durch die Grasdecke. Steil ist es. Tendenz steigender. Nur nicht leichtsinnig werden. Werners Hinterrad schaukelt sich von Felsstufe zu Felsstufe immer höher. Bis zum Überschlag. Da ist es schon passiert. Wieder mal ohne Helm. Gott sei Dank nur den Oberschenkel etwas verschĂŒrft. Nach dem Aufstehen lassen wir ihm alle Glieder (fast) wieder bewegen. Alles palĂ€tti. Gleich darauf sind wir in Selva Wolkenstein. Martin und Thomas treffen wir bei der Straße. Manfred und Gisela warten in der Kurve vom Hotel Dosses in Christina

    Nun rollen wir zĂŒgig abwĂ€rts bis zur Pizzeria IMAN - dort gibt’s fĂŒr die ausgehungerten MĂ€gen: Leberknödelsuppe, Pizzen 007+ Chef.  Ich brauch jetzt einen Aperitif. Und spĂŒre Ă€hnliches wie bei den Schlutzkrapfen in der PederĂŒhĂŒtte dabei. Martins Carbonara kommen frisch zubereitet aber sehr spĂ€t. Ich schreibe einige Postkarten. Gisela rechnet eine halbe Stunde die geteilte Rechnung quer und lĂ€ngs um nicht draufzuzahlen. 2Mille da, 8Mille dort. Soll man alles so verkniffen sehen? Der eine steht auf Grappa, der andere mag lieber Coke, mancher steht auf sĂŒĂŸes. WeilÂŽs langweilig wird. Wieder mal das ĂŒbliche GruppengeplĂ€nkel: Ist die Pizza aus dem Holzofen? Kein Sonnenplatz außen, dafĂŒr Zug.

    Hoch zum Otto. RĂ€der aufs Autodach. Besser riechende Klamotten anziehen. Gut duftenden Kaffee und frischen Zwetschgendatschi von Ingrid dazu. Alles zusammen mit Heidi und Erich. Den von Otto in Kollmann besorgten Speck verteilen. Es kommt die etwas zwiespĂ€ltige Zeit des Abschied nehmen. Einerseits wĂŒrde man gerne verweilen. Doch nach fĂŒnf so anstrengenden Tagen will jeder von uns gerne heim. Martin wieder mal besonders gerne.

    Wir wĂ€hlen diesmal noch die Brenner- Mautstrecken-Autobahn in Österreich dazu. Eine gute Wahl. Noch mal den Kaffee raustragen. Von da an trennen unsere zwei Autos die Wege. In Memmingen gut und zĂŒgig angelangt. Ausladen der AusrĂŒstung, abladen der Bikes. Endlich daheim. Ich freue mich auf eine entspannende Badewanne.

    SCHLUSS:  = 295Km - 8590hm

    oder: Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.

    Wir hatten bei dieser Mördertour ein wirklich optimales Wetter. So etwas hatten wir in unseren letzten fĂŒnf Jahren Alpen nicht erlebt. Meine guten AusrĂŒstungsratschlĂ€ge werden wieder mal belustigend in den Wind geschrieben.  Aber auch ich hab meine neue GORETEX-AusrĂŒstung nur beim Bergabfahren einsetzen können. Besser so. Glaubt es mir.

     Und: Die Berge kann und will ich euch nicht aus dem Weg rĂ€umen. Jeder weiß mittlerweile was einen erwartet. Geschenkt bekommt man nichts in den Bergen, nicht einmal die schönen Erlebnisse. Was bleibt ist der Kampf, die Auseinandersetzung mit Elementen. Wir sind doch Mensch. Und dadurch Natur.

    oder: Man muss etwas Neues machen, um Neues zu sehen. Ich denke die Dolomiten reichen fĂŒrs erste. Was meint Ihr? Nicht das es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Außerdem: Es stellen sich einige Fragen: â€žSchotter: weniger oder mehr?“ „Die Gruppe auflösen?“  Das wĂ€re schade!  Außerdem wird mir immer vorgeworfen: „Ich wĂŒrde mich immer steigern wollen“. Das ist nicht wahr.   

    Meine VorschlÀge.

  • Wie wĂ€re es denn mit:
  • Schweiz - Appenzeller Land oder Tessin oder Engadin oder GraubĂŒnden...
  • Österreich - Bregenzer Wald oder bei uns daheim –
  • Die SchwĂ€bische Alb durchqueren?
  • Ja was nun?
  • Ich erwarte eure VorschlĂ€ge und stehe fĂŒr die Ausarbeitung der Tour zur VerfĂŒgung.
  • Euer Wilfried

    Copyright: Wilfried Eichfelder = www.schenie.de