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2001 Appenzell

Die begonnene Appenzeller Tour                             Stand: 12.02.2011-16.05

  • Start / Ziel: Oberstdorf (AllgĂ€u - Deutschland) / Lindau (Bayern - Deutschland)
  • Daten: 2 Tage,
  • Sonstiges: Diese Tour war ein Versuch. Anreise Eisenbahn - Radtour - RĂŒckreise Eisenbahn. Tour musste leider wegen Schneeeinbruch abgebrochen werden! Es ist das meiste asphaltiert. Wunderschöne Abschnitte kommen erst im Heidiland. Diese Tour ruft förmlich nach einer Wiederaufnahme. Die Frage ist der richtige Zeitpunkt dafĂŒr!
  • Landkarten: Kompass Wander- und Bikekarte Nr. 2 Bregenzer Wald/WestallgĂ€u und Nr. 3 AllgĂ€uer Alpen
  • 7 Teilnehmer (Bike): Bernhard (Checker Pig) , Jutta (Cube), Manfred (Cube), Martin (Corratec), Thomas (Schauff), Werner (Hopp), Wilfried (TREK). Gisela ist ausgestiegen. Jutta steigt mit neuem Bike in unser Team ein.
  • Zeit: Von Samstag, den 15. September 2001 bis Sonntag, den 16. September 2001.
  • Übernachtung: Pension Lucia in DamĂŒls
  • PĂ€sse: Furkajoch
  • Bericht: Download mehrtĂ€giger Rad-Touren-Bericht hier.
  • Zum Online-Radtourenbericht geht es hier...
  • Bilder: siehe unten
  • Oberstdorf

    SibratsgfÀll

    Regen

    Kaffeep ause

    DamĂŒls

    Zimmerfoto

    Pension

    Furkajoch

    Schlachtplatte

    Weiterfahrt

    Kaffeepause

    Bahnhof

  • Einleitung
  • Erster Tag - Oberstdorf - Rohrmoos - SibratsgfĂ€ll - Schoppernau - DamĂŒls
  • Zweiter Tag - DamĂŒls - Furkajoch - Rankweil - Bregenz - Lindau
  • Schluss
  • EINLEITUNG

    Als wir im Millenium-Jahr 2000 alle bei unserem Tourenfest bei Bani nochmals die faszinierenden Dolomitenerlebnisse Revue passieren ließen legten wir uns gemeinsam auf das neue Zielgebiet Appenzeller Land fest.

    Unsere Gisela wollte nicht mehr mit uns radeln. Angeblich weil wir uns höhenmetermĂ€ssig  jĂ€hrlich steigerten und die Schotterstrecken immer hĂ€ufiger wurden. Doch gerade das Appenzeller Land versprach bezĂŒglich An- und Abreise und der Höhenmeter eine Erleichterung. Die Anreise sollte mit Eisenbahn bis zum Startpunkt Oberstdorf erfolgen und dann in fĂŒnf Tagen durch das Appenzeller Land fĂŒhren. Vom Zielort Lindau sollte es dann wieder per Unternehmen Zukunft nach Hause gehen.

    Die Ausarbeitung der Tour mit Höhenmeter-, Kilometerangaben und Übernachtungsorten wurde vom Martin des öfteren eingeklagt. Wahrscheinlich hatte Thomas Angst das es diesmal bei der Tour keine Berge zu erklimmen gibt.

    Martin und ich hielten uns an unsere wöchentliche Radtour. Meistens von mir daheim startend. Didi aus Altenstadt gesellte sich öfters zu uns. Denn er wollte dieses Jahr gemeinsam mit uns treten. Auch Bani war einige Male bei diesen Vorbereitungstouren dabei.

    Eine Vorbereitungstour ging auch zum Mondfest nach Rettenberg von der Brauerei Zötler. Bani hat zur Mitfahrt auch Jutta animiert. Sie hat diesen Eingangstest bestanden. Es gab keine Klagen. Bis auf das die Tourenausarbeitung meinerseits noch nicht fertig war. Also setzte ich mich zweimal in der Mittagspause zusammen mit Martin hin und wir arbeiteten mittels der guten Radkarte von Bani die Tour in groben ZĂŒgen aus. Da waren es noch fĂŒnf Tage. Doch im Laufe der Zeit wurde die Tour immer kĂŒrzer. Das kam mir indirekt entgegen. Denn ich hatte zwar den 1. und 2. Tag sowie den 4. und 5. Tag schön aufgeteilt. Doch genau in der Mitte da hatte ich ein Planungsloch.

    Die drei Tage sollten folgendermaßen aussehen.

    1. Tag: Gemeinsame Fahrt per DB von Memmingen bis Oberstdorf. Dann ĂŒber Rohrmoos nach SibratsgfĂ€ll. Dann ĂŒber Schönbach nach Au. Über DamĂŒls und Furkajoch nach Feldkirch. Unserer Jugendherberge in guter Erinnerung.

    2. Tag: Von Feldkoch ĂŒber den Rhein in die schöne Schweiz. Dort ausgezeichnete Mountainbikestrecken bis nach Appenzell.

    3. Tag: Von Appenzell kleine feine StrĂ€ĂŸchen bis an den Bodensee und ĂŒber Bregenz nach Lindau. Von dort mittels Eisenbahn heimwĂ€rts.

    Ich fuhr diese Strecke mit meinem Motorrad ab. Und ich kam dabei zu dem Schluss. Es wird bestimmt eine landschaftlich schöne Tour. Die Höhenmeter sind bestimmt anspruchsvoll genug fĂŒr eine dreitĂ€gige Radtour. Und das in einem Land in dem es keine richtigen Berge gibt wie Thomas immer in Frage stellte.

    Weil Jutta gut in unser Team passte nahmen wir sie auch auf eine Vorbereitungstour zusammen mit Martin und Bani auf der schwĂ€bischen Alb mit. Dann fuhr ich noch mit Jutta zusammen von Immenstadt ĂŒber die Gunzesrieder SĂ€ge nach Hittisau weiter ĂŒber SibratsgfĂ€ll und Rohrmoos zurĂŒck nach Immenstadt. Als Empfehlung gab ich Jutta noch auf den Weg mit dem ADFC und Gisela einige Touren durchzufĂŒhren. Damit sie auch das Bergfahren gewöhnt ist. Dabei traf sie Manfred. Uns allen bekannt aus dem Vorjahr. Ein Bergsteiger. Der passt gut zu uns.

    Bis jetzt war das Wetter im großen und ganzen gut. Man konnte sehr zufrieden sein. Doch das Ă€nderte sich. Und zwar auf lange Sicht. Es wurde regnerisch, kalt und windig. Es war so schön daheim in der geheizten Wohnung. Wenn man nach draußen sah verging einem das Radeln.

    Doch Martin war unverdrossen. Am Dienstag kommt der persönlich bei mir vorbei und stimmt mich um. Ja ich bin ehrlich. Auf Grund der auch zukĂŒnftigen Schlechtwetterprognose wĂ€re ich lieber sĂŒdlich der Alpen gefahren oder hĂ€tte ich diese Tour verschoben. Das könnte man tun in kleinen Gruppen. Sagen wir so zwei bis drei Radler. Ein Auto voll. Ja aber bei sechsen wird das schon schwieriger. Noch dazu auch rĂ€umlich voneinander getrennt. Einige Fremde werden jetzt lĂ€cheln. Doch ich wage es zu sagen keiner von Euch Fremden hat je so was wie wir organisiert. Wir starten also am Samstag. Ja was mal unsere Gisela war. Dieses Amt hat nun Martin ĂŒbernommen.

    Martin fĂ€hrt heim und kauft sogleich das schöne Wochenende bei der DB, wie vorausschauend. Freitags ruft mich Didi an. Er sagt ab. Er ist sowohl gegen NĂ€sse und KĂ€lte materialmĂ€ssig nicht ausstaffiert. So wie wir. Ja wir haben unsere Erfahrung ĂŒber die Jahre wachsen lassen. Immer wieder gab es neue Erkenntnisse. Und die Kataloge und HĂ€ndler verstehen es die Produkte in geeigneter Form zu prĂ€sentieren. So mancher von uns hat schon seinen Geldbeutel erleichtert fĂŒr so ein Produkt um die Kollegen dann auf der Tour zu ĂŒberraschen.

    Aber Didis  Absage gibt auch mir zu denken. Im Endeffekt hat er Recht. Wir verheizen je Tag so um die 75 Euro (frĂŒher ca. 150,- DM). Und haben Spaß dabei. Doch diesmal? Nein ein richtig wĂ€rmendes GefĂŒhl will nicht aufkommen. Es wird noch mal telefoniert. Martin hat ja bereits das schöne Wochenende. Die Wetteraussichten fĂŒr Samstag sind einigermaßen trocken. Die KĂ€lte wird nicht so schnell weichen. OK. Wir starten. Mit der Hoffnung dass das Wetter doch noch besser wird. Hinterher erfahre ich von Thomas, der auch skeptisch war bezĂŒglich Urlaub nehmen, das er auch nicht starten wollte.

    ERSTER TAG

    Am Samstag den 15. September 2001 kauf ich also die Fahrkarte in KellmĂŒnz. Abfahrt 07:01 Uhr. Martin und Thomas kommen im Eilzug danach in Memmingen an. Um 07:28 Uhr steigen wir (Bani, Jutta, Manfred und ich) in diesen Zug ein und sind gegen dreiviertelneun in Oberstdorf.

    Die Straßen sind nass. Wir fahren durch die FußgĂ€ngerzone. Dort nehme ich schon zu Beginn die falsche Richtung ein. Wir sind sĂŒdwĂ€rts unterwegs. Wir mĂŒssten aber zuerst nach Norden und dann westwĂ€rts. Hier in Oberstdorf sind mehr Urlauber als Einheimische unterwegs. Doch wir finden uns alleine zurecht.

    Ja solche kleinen Überraschungen sind schon drin. Bei so einer Tour. Es ist nicht der Summit Club wo alles organisiert und mehrfach abgecheckt ist. Der Radweg nach Rohrmoos ist nun schön ausgeschildert. Nur die Ziffern sind etwas klein geraten. Wir fahren rechterseits vom Fluss sanft ansteigend hoch. Fahren dann nach Rohrmoos hinein. Was auch falsch ist. Denn der richtige Weg geht am links um den Ort weiter.

    Außer uns sind keine Radler unterwegs. Nur einige Wandergruppen sieht man auf der Straße. Ich habe meine Regenhose und Überschuhe nicht angezogen ich dachte es ist es nicht wert. Das werde ich nun bĂŒĂŸen. Um 11:15 Uhr sind wir in SibratsgfĂ€ll. Wir kehren in den Gasthof Hirschen ein. Die meisten nehmen das MenĂŒ. Statt dem KĂ€sesĂŒppchen gibt es eine Backerbsensuppe. Der schweinerne Braten ist gut und wird mir aber beim Start schwer im Magen liegen. Dazu noch das sĂŒffige GetrĂ€nk. Noch mal entleeren und Flaschen fĂŒllen. Dabei hinterlasse ich ĂŒberall meine nassen Fußspuren. Denn die Schuhe sind patschnass.

    Wir fahren wieder weiter. Diesmal ziehe ich mich komplett regenfĂ€hig an. Es geht ein kleines TeerstrĂ€ĂŸchen am KrĂ€hennest vorbei. Eine Mautstrasse nach Schönenbach. Die Schweine schreien als wenn der Metzger sie gleich abholen will. Wir ziehen unsere Regensachen wieder aus. Denn es steigt nun an. Der Weg wird nun schlottrig. Voller PfĂŒtzen. Darin aufgelöst die Kuhfladen. Alles wird gleichmĂ€ĂŸig verteilt. Auf unseren Kleidern. Auf einmal schreit Bani ich soll schneller fahren. Ein Hund ist uns auf den Fersen. Doch der Hund gehört zu dem Bulldog vor uns. Er will nichts wissen von unseren Waden. Als eine Viehherde uns entgegenkommt benutzen wir den Bulldog als Schutzschild.

    Wir fahren durch eine herrliche Gegend mit schönen verschindelten BauernhĂ€usern. Der Belag ist wieder Teer. Es geht flott bergab. Nun mĂŒssen wir noch einige Male kurze Anhöhen erklimmen. Wir sehen die Kanisfluh. Ein Edelweissberg ĂŒbrigens. Dann stĂŒrzen wir wieder in die Tiefe.

    Wir fahren rechterhand der Bolgenach auf dem Radweg. Bis nach Au. Dort machen wir um 15:30 Uhr eine Kaffeepause. Denn nun geht es 1000m am StĂŒck hinauf. Hier in diesem Land wo es keine richtigen Berge gibt. Ich habe mich anscheinend am Anfang ĂŒbernommen. Mein rechtes Knie meldet sich. Mit Schmerzen. Und jetzt noch dieser Anstieg. Ich gehe viel dabei. Um mein Knie etwas zu schonen.

    Wir machen in DamĂŒls noch eine kleine Rast. Die Brotzeiten aus dem Rucksack werden aufgegessen. Belegte Brote, Brotkipf mit LandjĂ€ger und Schokoladenrippchen. Es wird noch eine Stunde bis zum Furkajoch dauern. Dann geht’s nur noch bergab. Bis Feldkirch. Kurz vor dem Dunkelwerden.

    Wir fahren weiter. Und doch nicht weit. In einer Rechtskehre mache ich den Vorschlag doch hier eine Unterkunft zu suchen. Thomas meldet Bedenken an das diese großen Hotels sehr teuer aussehen. Martin sieht die Pension Lucia. Bike Willkommen steht dort einladend ein Schild an der Strasse. Wir schauen uns das an und nehmen das Halbpensions-Angebot fĂŒr 32,50 Euro an. Selbst Thomas nimmt das MenĂŒ.  Es waren 70,4Km bei 12,1Km/h in 5h und 49min heute.

    Das Zweibett Zimmer muss noch gerichtet werden. So gehen alle in das Vierbett Zimmer. Ein Luft zum Schneiden. Hier. Nacheinander gehen wir zum Duschen. Dann fĂŒhlt man sich wieder wohl und erholt sich schnell.

    Gegen 19:30 Uhr sitzen wir in der Gaststube im RĂŒscherleck. Das ist kein kleiner Rausch sondern ein Gespritzter blond oder braun. Der wird zu spĂ€ter Stunde auch noch probiert. Das Essen ist sehr umfangreich. Erst ein TomatensĂŒpple. Dann ein JĂ€gerschnitzel mit Nudeln. Wahrscheinlich wollte die Chefin dem Schattenburger Schnitzel nicht nachstehen. Ich habe einen Teil meiner Portion an Martin abgetreten. Der hat einen Riesenhunger heute. Zum Nachtisch gibt’s eine Weinschaumcreme auf dem Teller serviert wie eine Weintraube. Und nach diesem Essen mĂŒssen einige Runden Schnaps dran glauben. Diesmal sind wir nicht die letzten aber es ist schon spĂ€t als wir ins Bett gehen.

    ZWEITER TAG

    Um Acht Uhr morgens frĂŒhstĂŒcken wir. Das FrĂŒhstĂŒck ist vielfĂ€ltig und jeder findet etwas passendes. Es schneit nass. Das Furkajoch ist schneebedeckt. Die Mutter der Chefin hat Angst um uns. Gibt uns den Ratschlag ĂŒber Faschina ins Große Walsertal zu fahren. Dort geht es aber dann immer wieder auf und ab bis Feldkirch. Wir wollen aber doch rauf auf unser FiletstĂŒckchen. Das Furkajoch.

    Herunterfahrende Autos haben Schneeketten auf ihren AntriebsrĂ€dern! Der Wind blĂ€st garstig ins Gesicht. Der Schnee ist etwa fĂŒnf Zentimeter hoch und matschig. Nach einer dreiviertel Stunde sind wir bei diesen miserablen Bedingungen hier auf dem Furkajoch. Nach dem Passfoto geht’s ganz vorsichtig abwĂ€rts. Die gefrorenen SchneestĂŒckchen fliegen mir hart ins Gesicht. Eine neue Erfahrung fĂŒr viele dieses Wetter hier. Wohlgemerkt wir befinden uns nur auf 1780m Höhe. In den Dolomiten sind wir noch mal 500m  höher. Das bedeutet noch mal einen Temperatursturz. Ich bremse fast nur und mach kaum eine SchrĂ€glage bei der Abfahrt. Das nasse und kalte Wetter lĂ€sst mein Knie wieder schmerzen.

    Wir kehren um 11:00 Uhr in BĂ€dle ins Gasthaus ein. Eine ganz alte Wirtschaft. Alles mit Holz. Der Kanonenofen im Gastraum mit dem Riesenfernseher bullert vor sich hin. Immer wieder werden einige Scheiter Holz in seinen hungrigen Rachen geschmissen. Die Scheiben ĂŒberall beschlagen. Es sind unsere nassen Sachen die nun langsam trocken werden wollen. Es gibt hier Schlachtplatte. Eigentlich esse ich das gerne. Doch ich habe etwas Probleme mit meinem Darm. Also gibt’s fĂŒr die meisten nur ein SpeckknödelsĂŒppchen. Etwas klein die Schale. Und wenig FlĂŒssigkeit fĂŒr diesen so saugenden Knödel. Martin nimmt eine Leberwurst mit Kraut und Bratkartoffeln. Eine gute Wahl. Der Nachbartisch bekommt SchlachtschĂŒssel. Und Martins Leberwurst wirkt so schwindsĂŒchtig wenn man die BlutwĂŒrste dort drĂŒben sieht. Ja, manche Leute haben noch einen richtigen Appetit.

    Dann machen wir uns wieder abfahrtsbereit. In der großen Stube. Alle Leute schauen uns zu wie wir uns unsere zweiten HĂ€ute ĂŒberziehen. Das beschte GoreTex. Raus in dieses Sauwetter. Der gestern hier spĂ€t angekommene Bregenzer WĂ€lder mit der Herausforderung im Mund sagt in Rankweil sei ein Bahnhof. Denn wir haben entschieden nicht bis Lindau zu radeln sondern ab Rankweil die Eisenbahn zu nutzen.

    Wir holen uns eine Gruppenkarte mit Rad bis Lindau. In ein paar Minuten steigen wir in den Zug bis Bregenz. Wieder laufen die ganzen Scheiben im Waggon an. Eine dreiviertel Stunde lang betrachten wir dieses eigenartige Wetter da draußen. Ab und zu Sonnenschein. Dann wieder grimmige dunkle Wolken mit heftigen SchĂŒttern. Wir sind geschĂŒtzt. Hier im Zug.

    In Bregenz kehren wir noch mal auf ein gemeinsames AbschiedsgetrĂ€nk im neuen Bahnhofsrestaurant ein. Dann geht’s auf den Bahnsteig der Anschlusszug nach Lindau hat ein paar Minuten VerspĂ€tung. Ein paar mutige Radler kĂ€mpfen sich durch den Regen bis nach Lindau. Ich winke ihnen zu und bemitleide sie.

    SCHLUSS

    Martin und Thomas nehmen das BĂ€hnle bis Biberach. Um 16:01 steigen wir restlichen vier in den Zug nach Memmingen ohne Zugbegleitung. Der Schaffner forderte uns auf zum Einsteigen und das Wochenende nachzubuchen. Die Scheiben laufen immer noch an. Um 17:24 Uhr sind wir in Memmingen. Geschafft. NĂ€chstes Jahr geht’s wieder nach SĂŒdtirol. Heute waren es 28,8Km bei 18,8Km/h in 1h und 32min.

  • Da wir auf dem Furkajoch vom Schnee ĂŒberrascht wurden haben wir die Tour abgekĂŒrzt.
  • Leider konnten wir das wunderschöne Appenzeller Land (Heidiland) nicht befahren.
  • Das Wetter blieb zwei Wochen lang schlecht.
  • Copyright: Wilfried Eichfelder = www.schenie.de