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2007 Cortina
  • Unsere Pizzarunde! Stand: 12.02.2011-16.05
  • Start / Ziel: bei Cortina d´Ampezzo (ltalien)                                                                                       
  • Daten: 5 Tage / 154 Kilometer / 5388 Höhenmeter / Sattelzeit 16 h (die Gruppe hat das gemeistert!)
  • Sonstiges: Dieses Jahr wollte ich eine kreative Pause einlegen. Aber das Filetfleisch ist so schmackhaft. Martin hat zwischen Weihnachten eine Tour ausgearbeitet. Asphalt, Schotter, Single-Trails, Einsamkeit (alles ist geboten) das schieben des geliebten Bikes ist nicht ganz ausgeschlossen! Wir biken vertraute Wege, begeben uns aber auch stark im Neuland. Schon gespannt! So soll es sein. Wichtig ist das jeder fit ist. Martin hat wieder alle seiner Kartentricks bei dieser Tour ausgespielt. Die Teilnehmer kennen diese Tour bestens.
  • Teilnehmer (Bike): Bernhard (Red Bull), Claudi (Cannondale), Martin (Corratec), Werner (Cannondale), Wilfried (TREK)
  • Zeit: Vom 11. Juli 2007 bis 15. Juli 2007
  • Übernachtung:  Passhütten, Rifugios, Pension Edera
  • Pässe: Pso. Duran, Pso. Giau, einige einsame Bergpfade
  • Bilder:
  • Downloadbereich: Der Tourenbericht “Unsere Pizzarunde!”
  • zum Online Tourenbericht
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    Unsere Pizzarunde!

    Rund um die Civetta vom 11. bis 15. Juli 2007

    Unsere Tour 2007 ganz kurz: Wir starten in Cortina d´Ampezzo rund um die Civetta auf MTB-Wegen. 154 Km und 5388Km haben wir in Cortina ankommend in unseren Beinen.

    Start und Anreise: Martin kommt von Ingerkingen zu mir nach Dettingen gefahren. Sein blauer Twingo wird in meiner Garage abgestellt. Um 6 Uhr laden wir sein bewährtes Corratec Bike auf mein Autodach. Wir fahren auf der A7 von Dettingen nach Memmingerberg. Dort holen wir den Werner mit Claudi ab. Ihre Bikes werden auf dem Heckträger montiert. Da wird auch schon der Bani aus Aitrach von Brigitte hergefahren. Das letzte Bike wird auf dem Dachträger montiert. Wir sind damit dieses Jahr schon komplett. Thomas zog es vor mit einem Radlfreund auf seinen Campingplatz nach Spanien zu fahren. Josef zog sich kurzfristig eine Bewegungseinschränkung am Arm zu. Um 6:30 Uhr geht es auf der A7 erst mal nach Pfronten. Dann auf der Fernpassstraße durch Österreich. In Nassereith gehen wir alle zum Bieseln. Danach genießen wir alle ein schönes Frühstück. Bald geht es weiter auf der Autobahn, an Innsbruck vorbei Richtung Brenner. Es gab in den vorangegangenen Tagen einen Temperatursturz! Die Berggipfel sind deshalb weiß gezuckert. Verkehrsmäßig läuft es gut und wir sind darum zeitgemäß in Italien. Wir verlassen vor Brixen die italienische Autobahn ins Pustertal. über das Gadertal fahren wir kurvig weiter. Zuerst kommt der Valparolepass und gleich anschließend der Falzaregopass. Von nun geht es hinab nach Cortina. Wir checken auf dem Campingplatz Dolomiti ein. Die Bikes werden abgeladen. Das Gepäck wird gepackt. Nun gehen wir erst mal zum Essen. Der Anfang ist immer am schwierigsten. Wir finden in der zuerst eingeschlagenen Richtung kein Lokal. Deshalb müssen wir zurück nach Cortina. Wir finden doch noch ein ansprechendes Lokal. Parken unsere so geliebten Bikes blickgerecht an den Blumenkübeln gleich beim ersten Tisch. Das gefällt der Bedienung gar nicht und wir schieben deswegen die Bikes auf die gegenüberliegende Strassenseite. Die bestellten Mahlzeiten sind lecker, die Portionen eher klein dafür aber die Preise eher hoch. Wir befinden uns in Cortina, hier hat schon mal die Winterolympiade stattgefunden! Das muss es einem einfach wert sein.

    Tagesetappe am Mittwoch, den 11. Juli 2007: Um 14:20 Uhr starten wir unseren ersten Tourentag. Zunächst fahren wir wieder Richtung Campingplatz. Dann geht es rechts hinauf zum Rifugio Croda da Lago. Das erste Stück ist noch geteert. Hier werden wir von zwei Augsburgern überholt. Ein paar Regentropfen fallen vom Himmel, wir schützen unseren Rucksack mit dem Rain Cover. Später dann wird der Weg auch steiler und schotterig. Martin hat Pflaumen gegessen. Diese Pflaumen rumen erst mal seinen gesamten Darm leer. Auf der Malga Federa machen wir einen Zwischenhalt. Die Alm ist leider nicht bewirtschaftet. Zusammen hätten wir uns gerne an einen Tisch gesetzt und einen erfrischenden Traubensaft genossen. So geht es alsbald das letzte Stück noch nach oben. Um 16:45 Uhr kommen wir um das Eck und das Rifugio Croda da Lago liegt vor uns. Der Ausblick ist gigantisch. Wir sehen unter anderem zu den Drei Zinnen hinber. Wir melden uns nach den Ausblicken bei dem Hüttenwirt an. Das gemeinsame Zimmer wird bezogen und anschliessend wird Körperpflege betrieben. Dann sitzen wir da an einem groen Tisch zusammen mit einer Wandergruppe der Oberstdorfer Alpinschule. Die beiden Augsburger kommen auch in die Stube wo es die erfrischenden Getränke aus München gibt. Später kommt noch das Ghost-Familien-Team in das Rifugio. Um 19 Uhr gibt es Abendessen. Die Plätze nebenan sind schon reserviert. Gegenüber von unserem Tisch sitzt die Wandergruppe aus Oberstdorf. Diese Gruppe hat einen hohen Frauenanteil. Die haben mächtig viel Spass – da sieht man mal welch eine ungeahnte Energie solche Touren entfalten! Dann sitzen die beiden Augsburger mit dem Ghost-Team aus Vater und Sohn bestehend an einem Tisch. Dann sind noch einige interessante Kleingruppen beim Essen. Nach dem Essen kommen wir mit den Augsburgern und dem Ghost-Team in Kontakt. Wir begutachten dabei das Augsburger Höhenprofil. Es ist immer wieder beeindruckend wie sich die Bergradler auf ihre Touren vorbereiten. Dich kenne ich – sagt auf einmal der Vater zum Werner. Ja seine Frau war auf Reha, im gleichen Haus wie Werner. Der Vater war mit dem Wohnmobil zu Besuch und gab Werner immer Super Touren Tipps! So klein ist die Welt. Tagesetappe am Donnerstag, den 12. Juli 2007: Ein schöner Tag beginnt. Wir frühstücken gemeinsam in der Stube. Danach bereiten wir uns auf die kleine Abfahrt zum See vor. Wir müssen danach zunächst hinauf zur Forcella Ambrizozola. Es ist ein Bergpfad, ich kann nur kurze Stücke bergauf fahren. Den Rest schiebe ich mein Bike. So wie Werner und Claudi, die immer wieder bei ihren Pausen von der Wandergruppe überholt werden und sich dabei natürlich hänselnde Sprüche von Bergwanderer zu Bergradler anhören dürfen. Oben angelangt geniessen wir den herrlichen Rückblick zum Rifugio am See. Anschliessend gehen wir zunächst falsch nach rechts abwärts. Also müssen wir wieder zurücklaufen und den linken ebenen Weg einschlagen. Dabei haben uns die Wanderer wieder mal berholt. Diesen traumhaften Weg schieben wir alle durch die Steinwüste! Kurz vor der unbewirtschafteten Malga Prendera überholen wir die Wanderer endgültig weil man wieder einige hundert Meter auf dem Singletrail abwärts rollen kann. Immer wieder schiebend und zu Ende wieder mehr fahrend geht es über die Forcella Roan und die Forcella d. Puina weiter. Vor dem Rifugio Citta di Fiuma lassen uns einige Rindviecher einfach nicht vorbei. So bleiben wir halt hinter den Rindviechern. Auf dem Rifugio setzen wir uns an den riesigen Außentisch mit Bergpanoramablick und geniessen den leckeren Cappuccino. Wir sitzen unterhalb vom Monte Pelmo und blicken zur Civetta hinber. Nach der Rast geht es den Schotterweg hinab auf den asphaltierten Passo Staulanza. Kurz vor dem Parkplatz bgegnen uns die hinauf wandernden Italiener sehr erfreut mit Complimenti! Die Italiener sind eine Radsport begeisterte Nation, das spüren wir immer wieder. Ein kurzes Stück müssen wir nach oben treten. Dann stehen wir oben am Pass. Dann geht es hinab nach Pecol. Wir suchen uns nun ein Speiselokal. Es ist noch früh an der Zeit. Wir finden eine Pizzeria. Mich friert es, ich ziehe meine lange Gore-Jacke an. Die Pizzen sind lecker. Das Parfüm der Bedienung ist betörend

    Wir fahren anschliessend rechts in den Ort hinein. Bald nach dem links abbiegen wird der Weg schotterig. Wir kommen dabei sanft steigend am Rifugio Civetta vorbei. Die Lifte werden gerade inspiziert. Bald danach geht es saftig nach oben. Unsere Ritzellady Claudi zieht den Weg hinauf, wie wenn es gar nichts wäre. Wir Kettenknechte müssen ihr deshalb gnadenlos hinterher. Beim Rifugio Baita Plan del Crep müssen wir uns erst mal mit der Landkarte orientieren. Es ist alles Skigebiet hier. Wir müssen zunächst wieder ein Stück zurück, dann voll dem Ziegengestank nach. Dann geht ein Katzenkopf-Pflasterweg hinab zur Casera della Grave, dort wo die schwarzen Ferkel umher tollen. Auf diesem Weg, wurden im ersten Weltkrieg zuerst mit Pferden und Ochsen, später unter schmerzenden Hieben, von Menschen die Kanonen und die Munition hinauf transportiert. Unsere Federgabeln stöhnen bei der Belastung bergab. Nun rollen wir das Tal hinaus bis auf die Duran Passstrasse. Dort angelangt geht es asphaltiert sanft steigend noch dreihundert Meter bergauf. Im Rifugio Pso. di Duran nehmen wir alle ein erfrischendes Klostergetränk. Anschliessend fahren wir die 1000 Hm bis Agordo hinab. Diese lange Abfahrt, auf gutem Asphalt und langgestreckten übersichtlichen Kurven, macht uns alle große Freude. Am Ortseingang orientieren wir uns wo das Casa Edera wohl liegt. Wir finden den Weg sehr schnell. Wir bekommen das gleiche Zimmer wie damals. Und zur Überraschung gibt es Osobucco eine italienische Spezialität. Martin erhält mehr Knochen als zart geschmortes Rindfleisch. Das Entrecote der anderen Tischhälfte scheint besser zu munden. Noch ein wenig Traubensaft mit Mineralwasser und die Bettschwere kommt von ganz alleine. Tagesetappe am Freitag, den 13. Juli 2007: Anderntags gibt es das gleiche üppige Frühstück wie damals. Das meiste der schönen Sachen ist in Plastik verpackt. Dauerhaft und sehr gesund!? Den jeweiligen Kaffee bereitet der Automat nach dem gewählten Tastendruck. Den gab es damals noch nicht! Das Frühstücksmädchen ist überrascht das wir frisches Brot wünschen. Wir fahren durch Agordo hindurch. Auch an dem Lebensmittelhändler wo wir damals schon Obst gekauft haben. über die vielbefahrene Straße durch Taibon und Listolade. Da bauen sie auf einmal einen Tunnel. Wir fahren den alten Weg außen herum, das ist doch logisch. Auf einmal taucht ein Baustellenfahrzeug auf. Der Polier passt genau auf das wir vollständig zurückfahren. Er berholt uns nicht. Wir müssen deswegen die ausgeschilderte Umleitung nehmen. Weiter vorne sehen wir den wahren Grund: Grosse Bagger vom Liebherr sind eifrig am Laden von Lastwagen. Die Strasse ist nicht passierbar! Bald sind wir aber doch in Cencenighe. Nun müssen wir über S. Tomaso Agordino nach Alleghe. Wir fahren auf die Halbinsel und geniessen in der Sonne einen guten Cappuccino. Nun geht es asphaltiert nach oben. Oben angelangt wird der Weg schotterig. Es kommt noch eine Baustelle. Die Arbeiter geben Werner den Tipp mit der Pizzeria. Dadurch ist unser Mittagessen zeitmässig wieder mal bestens im Plan. Die Pizzen sind alle gut belegt und die junge attraktive Chefin mit Tochter hat dieses Restaurant gut im Griff. Danach starten wir wieder. Bani will zunächst durch das Bachbett hinauf treten, dann nehmen wir aber alle den gemähten Wiesenweg, zum Rad schieben. Wir gelangen aber bald auf einen Forstweg. Martin und Claudi wollen etwas später eine zwar steile aber dafür wesentlich kürzere Schiebestrecke testen. Das endet aber irgendwo völlig im mannshohen Unkraut. Wenn man das Gelände nicht kennt ist es empfehlenswert zunächst auf den befestigten Forstwegen zu bleiben, das ist sicher ein vernünftiger Ratschlag! Auf der Forcella dAlleghe warten wir bis der Anruf von Martin uns erreicht. Beide sind auf dem Col di Roald rausgekommen. Nicht weit von uns, aber höher und steiler gelegen. Nun warten wir auf die Ankunft von Martin und Claudi. Zum geplanten Rifugio A. Sonion al Coldai mssten wir eine Stunde das Bike tragen und anderntags wieder hinab. Deshalb fahren wir steil und kehrenreich bis zum Rifugio Palafavera hinab. Eine deutsche Familie ohne topografische Landkarte hat sich auch verlaufen. Martin gibt diesen Weglosen erfahrungsreich wieder die richtige Orientierung zum Rifugio. Wir checken in unsere Zimmer ein. Der Traubensaft in der zwei Liter Karaffe ist gut und günstiger. Das Essen ist gut. Die Bedienung ist jung und sehr freundlich. Unser Schlaf ist tief. Mancher Traum ist schön. Nur zwei gehen wieder mal in die nächtliche Arbeit. Nicht das es am Ende noch einen Zinkstau gibt. Tagesetappe am Samstag, den 14. Juli 2007: Das Frühstück ist für italienische Verhältnisse schwer in Ordnung. Wir fahren zunächst wieder den Staulanza Pass hinauf. Bei der letzten Haarnadelkurve geht es links den Schotterweg hinein. Auf der Forcella Pecol haben wir einen traumhaften Blick auf die Civetta. Den halten wir digital fest. Nach Norden sehen wir bald darauf den mchtigen Sellastock. Nun geht es aber steil einen mit Felsbrocken gespickten Hang hinunter. Selbst Bani steigt hier fürsorglich ab. Und wenn Bani absteigt muss ich auch nicht oben bleiben. Werner hoppelt zwischen den Felsbrocken hindurch. Auf einmal liegt er am Boden. Gut das er den schwarzen Helm von Bell auf hatte! Weiter unten versuche ich es noch mal mit dem Aufsitzen. Bei einer Regenrinne lasse ich zu früh die Bremsen aufgehen und mein Bike beschleunigt anschließend brachial. Ich komme ganz schn ins trudeln. Rette mich aber gegen den Hang fahrend. Das ist ja gerade so nochmal gut gegangen. Gleich sind wir auf dem Rifugio Sa Lander. Das schöne Haus liegt ideal hier an der Piste. Ein lecker geschumter Cappuccino in der Sonne gibt uns allen wieder Schwung. Wir sehen in den Hang hinein den wir bald darauf meistern wollen. Also erst mal steil hinab bis zur Asphaltstraße. Wir finden aber nicht den richtigen Einstieg für unsere geplante Route. Vor einer Bachverbauung kehren wir alle um. Wir fahren nun die Asphaltstrae weiter. Noch ein kleiner Schwenk in das herrlich gelegene Drfchen Toffol. Weiter geht es nach Selva di Cadore. Dort machen wir unsere Mittagspause. Guter Traubensaft, süffigeKlostergetränke, erfrischendes Wasser und gute Pizza. Uns geht es hier so richtig gut! Gestärkt geht es alles asphaltiert hinauf zum wunderbaren Giaupass. Da kommt in der Kehre ein Rifugio das lädt geradezu zur Pause ein. Eine Radlergruppe ährt mit dem Lift nach oben. Wanderer kommen von oben herab. Alles beobachten wir hier beim Klosterbrudergetränk. Dann beginnen wir unseren Passritt. Aber das Rifugio oben ist voll besetzt. Wir rollen wieder zurck. Das nächste Albergo hat nur zwei Zimmer und ist schon besetzt. Da sehen wir links ein Hotel. Wir fragen bei den Besitzern an. Zimmer oder Lager? Wir entscheiden uns für das Lager. Die Duschen sind gegenüber vom Flur. Wir sind noch die einzigen die hier unten übernachten. Den Überschuss legen wir in Traubensaft mit Mineralwasser an. Eine groe hauptsächliche weibliche und sangesfreudige Gruppe war den ganzen Tag hier auf dem Berghotel. Das Hotel wird alternativ und regional von einem Paar bewirtet. Unser Abendessen ist spät aber wirklich einmalig. Die Freundin kocht in der Küche. Der Freund bedient und erklärt dabei die Heilsamkeit der Produkte. Im Laufe des Abends kommen noch einige Motorradfahrer ins Hotel die aber zum Essen woanders hinfahren mssen. Ein italienisches Pärchen im Raum bekommt das gleiche wie wir. Wir sind dennoch froh heute hier sein zu dürfen und dieses hier zu erleben. Tagesetappe am Sonntag, den 15. Juli 2007: Das Frhstck ist alles selbstgemacht. Brot, Aufstrich, Marmelade. Kaffee. Milch. Das reicht uns allen vollkommen aus. Wir müssen wieder hinab zum Lift. Dann geht es rechts hinauf. Ich schiebe fast alles auf diesem losen groben Schotter. Mir ist es kalt und der Weg scheint kein Ende zu nehmen. Am Ende wird es selbst schiebend sehr steil. Nun wissen wir warum die Radlergruppe den Lift nahm. Oben angelangt machen wir erst mal eine Verschnaufpause mit grandiosen Ausblicken rund herum. Danach rollen oder bremsen wir sehr vorsichtig den losen und steilen Weg hinab zum Rifugio Cinque Torri. Uns begegnen einige Busse von Seilbahnwanderern. Hierbei ist höchste Konzentration gefordert. Ein kleiner Fehler und man kommt in dem losen Schuttwerk zum Sturz! An der Sonne genießen wir gemeinsam den Cappuccino. Danach geht es asphaltiert steil hinab wobei die markierten Regenrinnen sehr gefährlich sind. Bald sind wir in Cortina. Die Rder werden montiert. Das Gepck wird verladen. Die Dusche ruft nach uns. Dann zahlen wir unsere Parkgebühr und fahren heimwärts. Heimreise und Ende: In Olang suchen wir die Pizzeria Christl zur Mittagspause. Das hat sich wirklich gelohnt bis hier her zu fahren. Aufmerksame Bedienungen. Viele zufriedene Gäste im Haus. Das Essen ist ein voller Genuss! Pizza, Pasta, alle Südtiroler Spezialitäten in bester Qualitt! Feine Getränke und aromatische Kaffeesorten. Danach geht es wieder nach Haus. MEINE DANKESCHÖNS GEHEN AN Martin für die Tourenausarbeitung, Werner für die schönen (auch Lautsprecher-)Bilder, Bani für das Laufen – bergab, Claudi für den Antrieb beim Aufstieg.

    UNSERE AUSBLICKE 2008:

    A) Im Wipptal startend, Grenzkammstrae, Ridaun, Sarntal – alles mglich, nur wie den Kreis mit nur fünf Tagen schließen? Rund um Sterzing? Die Runde kann eventuell über sechs Tage dauern!

    B) Am Reschenpass startend, Nauders, Vinschgau, Timmelsjoch, tztal, Piller Höhenstrasse – Muss noch etwas genauer ausgearbeitet werden - eventuell zu viel Autowege – aber eine brauchbare Alternative.

    C) Monte Grappa Land – gemeinsam einsam – Die wenigen Rifugio und die Öffnungszeiten sind hier der Knackpunkt für die Planung! Das hat noch Zeit, die Landschaft dort ist wärmer, sanfter und sehr beeindruckend.

    D) Appenzeller Land – muss noch mal berarbeitet werden – bestimmt traumhaft – da könnte man aber noch ein paar Jahre warten.

    Liebe Grüße

    Wilfried